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Zehntklässler nutzen Berufsweg-Parcours für interaktive Einblicke ins Berufsleben

Schüler dürfen mit Schlagstock schlagen

veröffentlicht am 12.09.2019 um 00:00 Uhr

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Reporter

HAMELN. WIe fühlt es sich an, mit einem Schlagstock der Polizei geschlagen zu werden. Wenige Meter weiter ignorieren andere Jugendliche den Angriff und beschäftigen sich entspannt mit einem Computerspiel. Diese Szene spielte sich Donnerstag in der Turnhalle des Viktoria-Luise-Gymnasiums ab. Ein Konflikt lag allerdings nicht vor. Stattdessen fand zum fünften Mal der Berufsweg-Parcours am Viktoria-Luise-Gymnasium statt. Dort bauten 18 verschiedene Lokalunternehmen ihre Stände auf und versuchten die 150 Schüler des zehnten Jahrgangs, für ihre Branchen und Berufe zu begeistern.

Vertreten waren verschiedenste Einrichtungen wie zum Beispiel der Landkreis Hameln-Pyrmont, die Datatrend GmbH und Kaufland. Neben interaktiven Angeboten wie dem Ausprobieren der Polizeiausrüstungen, setzten die Veranstalter der Up Consulting GmbH auf einen lockeren Austausch. So konnten die Schüler vorab mithilfe einer App ein eigenes Bewerberprofil erstellen und mittels verschiedener Tests herausfinden, welche Unternehmen zu ihnen passen.

„Man versucht, die jungen Menschen in ihrer Lebenswelt abzuholen“, verrät Lehrerin Sigrun Hegenbarth-Eimer. Darüber hinaus haben die Schüler per App direkte Bewertungen an die anwesenden Unternehmen verteilt. Am besten schnitten die Bundeswehr Hannover, die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden und die Dr. Buhrmann Schule und Akademie ab. Abschluss der Veranstaltung war ein Speeddating zwischen den Betrieben und Schülern. Wo vorher die Unternehmen noch mit ganzen Schülergruppen im 20 Minutentakt kommuniziert haben, entstand jetzt für den Einzelnen die Chance, ein individuelles Gespräch zu suchen. „Uns hat besonders gefallen, dass man Berufe auch mal besser kennen lernt und merkt, da steckt mehr dahinter, als zum Beispiel nur Regale einzuräumen“, sagen die Zehntklässlerinnen Annelie Pehrul und Dana von Hollen. Weiter zeigt sich auch Organisatorin Susanne Schmieta-Rautmann zufrieden: „Der Parcours war ein voller Erfolg und wird nächstes Jahr wieder stattfinden.“ Mit einem Augenzwinkern fügt sie hinzu: „Ich bin froh, dass niemand mit Jogginghose gekommen ist.“



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