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Albert-Einstein-Projekt „Jung trifft Alt“ unterstützt Austausch der Generationen

Schüler besuchen Senioren – seit 10 Jahren

Hameln. „Einfach mal eine Freude machen“ – unter diesem Motto besuchten die Klassen 9 Lb, 9 Fb und der Vorchor des Albert-Einstein-Gymnasiums zusammen mit ihren Lehrerinnen Victoria Stemme, Delia Hentschel und Maren Dörner die Seniorenheime „Zur Höhe“ und die „Scharnhorst-Residenz“, um mit selbstgebackenen Leckereien im Gepäck zu singen und Sketche aufzuführen. Anschließend saß man gemütlich zusammen, tauschte sich aus oder bastelte gemeinsam Papiersterne.

veröffentlicht am 10.01.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 23:41 Uhr

Frau Weber, Pflegerin in der Scharnhorst-Residenz, freute sich sehr darüber, wie höflich und offen die jungen Menschen auf die Seniorinnen und Senioren zugingen. „Nicht jeder freut sich auf Weihnachten“, stellte Ivana aus der 9. Klasse fest. „Man hat jedoch gemerkt, dass viele unseren Besuch positiv aufgenommen haben.“ Eine Bewohnerin der Scharnhorst- Residenz, Frau Wolters, betonte, dass man trotz zahlreicher Angebote froh über jeden Besuch von draußen sei, „auch wenn es nur für eine Stunde ist“. Das Seniorenheim „Zur Höhe“ bedankte sich sogar mit einer Spende für den Förderverein.

Der Hintergrund des Besuches: In diesem Schuljahr feiert das Sozialpraktikum des Albert-Einstein-Gymnasiums sein zehnjähriges Bestehen. „Jung trifft Alt“ unterstützt den Austausch der Generationen und soll die jungen Menschen für den demografischen Wandel sensibilisieren. Die Schülerinnen und Schüler treffen sich ab Februar über mehrere Wochen mit einem Partner im Seniorenalter, um gemeinsam Zeit zu verbringen und eine neue Perspektive kennenzulernen. Die jungen Leute können den Senioren dabei helfen, den Computer einzurichten, während diese von früheren Zeiten berichten; man spielt gemeinsam Spiele, führt spannende Gespräche oder geht gemeinsam ins Theater Hameln, das als Kooperationspartner der Schule in dieser Spielzeit wieder interessante Stücke für beide Generationen im Programm hat. Abgeschlossen wird das Praktikum mit einem Kaffeetrinken in der Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums, berichtet Victoria Stemme.

Das Vorsingen in den Seniorenheimen ist nur ein Aspekt des Kennenlernens, in dem Sozialpraktikum der Gymnasiasten geht es vielmehr um individuelle Begegnungen der Generationen, am Computer beispielsweise oder auch beim gemeinsamen Theaterbesuch.



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