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Zu: „Nun doch Reisebusse für Schüler?“, vom 7. November

Schüler besser schützen

Eine Aussage wie: „Die Busse, die wir einsetzen würden, würden einen gewissen Placebo-Effekt erfüllen“, passt in der derzeitigen Situation so gar nicht zu den Versuchen, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Wenn Landrat Adomat wirklich dieser Ansicht ist, müsste er das Tragen von Masken in der Hamelner Fußgängerzone und die Sperrung der Sportplätze noch viel mehr in Zweifel ziehen.

veröffentlicht am 25.11.2020 um 18:37 Uhr

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Letztere Maßnahmen, wo sich Menschen unter freiem Himmel niemals so lange nahekommen wie in einem überfüllten Bus (die Alltagsmasken sind auch nicht richtig aerosoldicht), werden aber ohne weitere Diskussionen umgesetzt. Logisch ist das nicht. Da drängt sich einem schon der Verdacht auf, dass es hier tatsächlich nur darum geht, die Leute zu beruhigen. Aber nur mit Maßnahmen, die ohne viel Aufwand umzusetzen sind und möglichst nichts kosten.

Es ist einfach traurig, dass die Sommer- und Herbstferien nicht genutzt wurden, rund um den Schulbetrieb wirkungsvolle Konzepte zu entwickeln. Stattdessen soll es nun ausreichen, den Leuten Kultur- und Sportaktivitäten zu streichen, wobei laut Maria Bergmann, Vorsitzende des Kreissportbundes, seit Wiederaufnahme des Vereinssports auch keine Infektionsherde nachgewiesen worden sind. Genauso wenig wie in der Gastronomie, Kinos, Theatern etc. Wenn wir Bürger diese Einschränkungen alle klaglos hinnehmen, können wir bitte auch darauf bestehen, dass sich die Schüler durch den Einsatz von mehr Bussen besser geschützt fühlen. Auch wenn es nur ein Placebo-Effekt sein sollte!



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