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CDU kritisiert Schulleitung / Kein Rintelner Gymnasiast betroffen

"Schüler als Prellbock zwischen Gewalttätern und der Polizei"

Rinteln (wm). Der CDU-Stadtverband hat sich auf seiner jüngsten Vorstandssitzung auch mit dem Schülerstreik am 12. November in Hannover beschäftigt, bei dem es zu Zusammenstößen zwischen militanten Demonstranten der "Antifa" und Polizeibeamten gekommen ist (wir berichteten).

veröffentlicht am 27.11.2008 um 00:00 Uhr

Stadtverbands-Pressesprecher Sebastian Westphal hielt den Schulleitungen vor, nicht genügend Aufklärung betrieben und Eltern wie Schüler im Unklaren darüber gelassen zu haben, wer "die eigentlichen Drahtzieher" dieses Schulstreiks waren. Der Stadtverband habe damit, betonte Westphal, die Kritik vieler Eltern aufgriffen: "Die ahnungslosen Kinder fanden sich als Prellbock zwischen Gewalttätern und der Polizei wieder." Westphal wies darauf hin, dass die Websites für den Schulstreik direkt mit denen der Antifa verlinkt gewesen seien, und im versteckten Impressum sei ein Abgeordneter der PDS aus Berlin genannt. Westphal: "Es kann nicht angehen, dass Schülern erklärt wird, ihr Demonstrationsrecht stünde über der Schulpflicht, und sie in Wirklichkeit von linksextremistischen Parteien vereinnahmt werden." Das lenke, so Westphal, natürlich auch auf die Frage der Finanzierung, denn die nicht unerheblichen Aufwendungen dieses Streikes seien wohl kaum "aus einer Klassenkasse oder von einer Schülervertretung gekommen". Gymnasialleiter Reinhold Lüthen erklärte gestern auf Anfrage, man habe am nächsten Tag "gezielt" gefragt, ob Schüler des Ernestinums in die Gewalttätigkeiten in Hannover verwickelt worden seien, das sei nicht der Fall gewesen. Lüthen: "Unsere Gymnasiasten haben sich davon weit genug ferngehalten."



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