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Unternehmen erklärt Gründe für die Schließung des Teilbereiches

Schott-Leitung: „Es geht nicht anders“

Grünenplan (nig). „Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem es nicht mehr anders geht“, erklärt Stefan Georgi, Verantwortlicher für den Schott-Standort Grünenplan, die Schließung des Unternehmensbereiches Ophthalmik. „Aber wir erleben in diesem Geschäftsfeld einen tief greifenden strukturellen Wandel, den wir nicht aufhalten können.“ Früher sei Brillenglas normal gewesen, heute sei es Kunststoff. Und so sinkt die Nachfrage nach Brillengläsern erheblich. „Wir haben 36 Prozent Umsatzverlust in drei Jahren verzeichnet“, so Georgi. Den Marktanteil habe Schott halten können, allerdings sei der ganze Markt geschrumpft. „Wenn wir so weitermachen, gefährden wir das Wohl des ganzen Standortes“, sagt der Werksleiter. Einen Gewinn habe der Bereich länger nicht mehr erwirtschaftet.

veröffentlicht am 04.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 03:21 Uhr

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Das Ende der Brillenglasproduktion soll schrittweise erfolgen. Zum Jahresende wird die Heißfertigung eingestellt, später die Veredelung und voraussichtlich im März schließt dann auch das Lager.

Für die betroffenen Mitarbeiter wird eine Transfergesellschaft gegründet, die zwölf Monate bestehen soll. Zusätzlich werden Abfindungen ausgezahlt, auch Qualifizierungen angeboten.

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