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Schlechtes Wetter zwang Flugleiter zur Streckenreduzierung / Tauben flogen 142 Kilometer ab Marburg

Schon zwei Preisflüge

Weserbergland. Mit 1262 Tauben der Reisevereinigung Hameln ging es zum ersten Preisflug nach Marburg im Hessischen, die Tauben wurden bei bestem Wetter durch den Flugleiter Michael Stumme um 9.10 Uhr aufgelassen. Die schnellste Taube hatte Herrmann Kappmeyer aus Reinerbeck, sie erreichte mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 95 Stundenkilometer ihren Heimatschlag. Platz zwei belegte die Taube von Friedhelm Schomburg aus Hameln, Dritter wurde Werner Tappe. Platz vier und sechs gingen an Gerhard Rischmüller aus Grupenhagen. Die siebtschnellste Taube hatten die Gebrüder Nowag. Platz acht bis zwölf belegte Dieter Matthias aus Aerzen.

veröffentlicht am 30.05.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 11:21 Uhr

Der Schlag von Gerhard Rischmüller aus Grupenhagen hatte beim zweiten Preisflug ab Marburg die elf schnellsten Tauben, dabei flog seine erste Taube, das Weibchen 06696-09-148, 1,246 Kilometer pro Minute. Die Plätze zwölf bis fünfzehn belegten die Tauben von Dieter Matthias aus Aerzen, gefolgt von zwei Tauben des Teams Kampmeyer aus Reinerbeck. Die Preise waren innerhalb von 14 Minuten vergeben. Es wurden 1152 Tauben am 19. Mai um 11.35 Uhr in Marburg, Luftlinie 142 Kilometer von Fahrer Gerd Garbe aufgelassen, ursprünglich war für den zweiten Preisflug der Saison ein Start in Bad Vilbel mit 212 Kilometer Luftlinie vorgesehen, doch das Wetter ließ keinen Flug zu. Um den problemlosen Heimflug der Tiere zu gewährleisten, wurde die Flugdistanz vom Flugleiter verkürzt. Beste Taube der Reisevereinigung Hameln wird am Saisonende diejenige, die am meisten Kilometer, Preise und Punkte gesammelt hat. Bei jedem Flug kommt das erste Drittel der gesetzten Tauben in die Preisliste. Entsprechend ihrer Schnelligkeit erhalten die Tauben außerdem Punkte, so zum Beispiel 100 Punkte für den ersten Platz. Das Wetter ist grundlegend für jeden Start der Tauben. Die Reisevereinigung Hameln hat, wie jede RV in Deutschland, einen Flugleiter, der vom Verband Deutscher Brieftaubenzüchter geschult ist. Nach einer mehrstündigen Ruhephase für die Tauben am Auflassort bestimmt der Flugleiter den Zeitpunkt des Startes. Vorab informiert er sich über die Wetterlage der gesamten Strecke, damit die Tauben sicher nach Hause kommen. Bundesweit hat die Reisesaison der Tauben begonnen und die Taubenzüchter sagen „Gut Flug“.

Mit dem Ring am Fuß und der Lichtschrankenmessung am Taubenschlag, kann die Flugzeit der Tauben exakt gemessen werden.



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