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Netto-Neubau macht Riesen-Fortschritte / Eröffnung am 13. November / Bis zu 15 Arbeitsplätze im Markt

Schon in dieser Woche ist das Dach dicht

Heeßen (tw). Die Arbeiten zum Bau des Netto-Marktes am Ortseingang von Heeßen, in den zurückliegenden Tagen vom Wetter begünstigt, gehen mit Riesenschritten voran. Der Rohbau ist bis auf die Rampe an der Rückseite fertig, die Bandenkonstruktion steht. Gestern wurden die Giebel, Gesimse und Latten montiert. "Das Dach", sagt Bauingenieur Martin Dierken, "wird noch im Laufe der Woche dicht gemacht". Die "Bauunternehmung August Dierken" aus Goldenstedt im Landkreis Vechta ist der Generalunternehmer für den Netto-Bau.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 12:24 Uhr

Die Rohbauarbeiten am neuen Markt kommen zügig voran. Auf einem

Derweil steht jetzt auch der - voraussichtliche - Termin der Eröffnung fest: "Dienstag, 13. November", meldet Netto-Pressesprecher Alexander Lüders auf Anfrage unserer Zeitung. Doch bis dahin ist noch viel zu tun. Dierken: "In der 33. Kalenderwoche beginnen wir mit der Innen-Installation, ziehen die Fenster und Türen ein und schließen den Baukörper." Auf ein Richtfest, bei Märkten "nicht üblich", sei verzichtet worden. Die Beton-, Stahl- und Maurerarbeiten in Klein Eilsen hat die Firma F. J. Kreinest mit Sitz in Holdorf (Landkreis Vechta)übernommen. Als Zimmerer und Trockenbauer ist der in Essen ansässige Betrieb Holzbau-Dwenger tätig. Der Außen- und Innenputz sowie die Wärmedämmung obliegt der Bückeburger Firma Möhring. Gebaut wird massiv - also Porenbetonstein auf Porenbetonstein. Anschließend wird die Fassade verputzt und weiß gestrichen. Die Giebelfassaden werden mit einem Paneel aus Aluminium verblendet, das Dach des Netto-Marktes mit Pfannen aus rotem Ton eingedeckt. Auf dem Gelände wird außerdem die Fläche für die Anlage der 80 Parkplätze geebnet. Derweil sucht der Discounter für den künftigen Markt auf einem Werbeschild am Bauzaun bereits Personal. Interessenten können sich demnach an die Netto-Verwaltung, Lindberghstraße 8, in 29693 Hodenhagen wenden. Auf die gleiche Weise wird auch nach einem Betreiber für den Backshop gesucht. Lüders: "Der Heeßer Discounter wird inklusive Backshop Arbeitsplätze für zehn bis 15 Mitarbeiter bieten. Die genaue Zahl steht derzeit aber noch nicht fest." Die von Bad Eilsen aus nächsten Netto-Märkte befinden sich im benachbarten Bückeburg, zum einen am Ortseingang Steinberger Straße, zum anderen im Ortsteil Petzen. Beide Märkte haben eine Fleisch-Selbstbedienungstheke und einen Fotoshop. Gleiches ist - als Netto-Standard - auch in Heeßen geplant. Zur Erinnerung: Der Markt wird eine Verkaufsfläche von 760 Quadratmetern haben; hinzu kommen weitere 25 Quadratmeter Verkaufsfläche für den besagten Backshop. Mit dieser Gesamtgröße von weniger als 800 Quadratmetern Fläche bleibt das Vorhaben gerade unterhalb der Grenze, ab welcher es nach der so genannten "Regelvermutung" zu wesentlichen Auswirkungen auf umliegende Kommunen kommen könnte. Übrigens: Das Tempo, welches das 1928 als Lebensmittel-Großhandlung gegründete Unternehmen, das Geschäftssitz und Zentrale seit 1992 in Ponholz bei Regensburg hat und seit 1984 als "Netto" firmiert, beim Bau neuer Märkte vorlegt, ist enorm. Im September 2006 wurde bereits die 1111. Filiale in Betrieb genommen. Pro Jahr werden mehr als 150 weitere eröffnet. Seit dem gestrigen Dienstag operieren allein in Süddeutschland sechs neue Netto-Discounter. Die Bundesländer Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen sind für den Konzern, der in Norddeutschland erst seit 1993 operiert, allerdings noch vergleichsweise Neuland. Auslieferungsbasis für dieses Gebiet und damit auch für den künftigen Markt in Heeßen ist Hodenhagen mit dem 1993 in Betrieb genommenen Logistikzentrum am Autobahndreieck Walsrode.

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