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Kanzlerkandidat in Erklärungsnot

Scholz lächelt alle Skandale weg

Danke SPD für dieses Geschenk! Das denken alle deutsche Parteien, im Augenblick sogar selbst noch die SPD. Dieser Kanzlerkandidat von Gnaden der linken Parteiführer ist aber ein grandioses Geschenk an alle anderen Parteien zur nächsten Bundestagswahl.

veröffentlicht am 02.10.2020 um 11:16 Uhr

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Zu Online-Artikel: „Scholz im Stresstest“, vom 9. September


Der alle Skandale weglächelnde Olaf Scholz wird der deutschen Öffentlichkeit jeden Tag wieder erklären müssen: Erstens, als Erster Bürgermeister von Hamburg sagte er vor dem G-20 Treffen im Juli 2017: „Wir können die Sicherheit garantieren“ und dann wurden ganze Stadtteile verwüstet. Unser Olaf meldete sich bereits acht Monate später nach Berlin ab. Ohne Konsequenzen – bisher.

Zweitens, schlappe 47 Millionen Euro Rückzahlung nach kriminellen Cum-Ex Geschäften wurden der M. M. Warburg Bank in Hamburg in Folge der Verjährung erlassen. Der SPD-Kanzlerkandidat erinnert sich jeden Tag etwas mehr an vorangegangene Gespräche mit dem Miteigentümer der Bank. Ohne Konsequenzen – bisher.

Drittens, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), die den Wirecard-Betrug über mindestens 1,9 Milliarden Euro nicht erkannte, untersteht der Rechts- und Fachaufsicht des Bundesministeriums der Finanzen. Der Finanzminister Olaf Scholz, also politisch verantwortlich, weiß von nichts. Ohne Konsequenzen – bisher. Und überhaupt: Das Geld ist ja nicht weg, es war ja nie da!

Viertens: Die linksaußen Parteiführung von Walter-Borjans, Esken und Mützenich bestimmt den Parteirechten Olaf Scholz zum Kanzlerkandidaten und strebt eine rot-rot-grüne Bundesregierung an. Unser Olaf lächelt diesen an sich schmerzhaften Spagat einfach weg. Ohne Konsequenzen – bisher.

Ausnahmsweise sind sich CDU/CSU, Die Grünen, Die Linke, FDP und AFD mal einig: Danke SPD für dieses Geschenk!



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