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Gebäude erhält neue Uhr und Infotafeln / Steingarten geplant / Neuer Infokasten jetzt auch für Vereine

Schönheits-"OP" für das Gemeinschaftshaus

Buchholz (tw). Schönheitsoperation für die Außenanlagen des Dorfgemeinschaftshauses, aber auch für das Innere des Gebäudes: Der Rat unter Bürgermeister Hartmut Krause (WiB) hat einstimmig dafür votiert, eine neue Außenuhr-Kombination und einen neuen Bekanntmachungskasten anzuschaffen. Auch die Grünanlage ander Vorderfront soll komplett neu gestaltet werden. Last, but not least wird der Gemeinschaftsraum frisch gestrichen.

veröffentlicht am 04.05.2007 um 00:00 Uhr

Hässlich: die derzeitige Kombination aus Uhr und Infotafeln vor

Wie in Buchholzüblich, machten sich die Kataloge wälzenden Bürgervertreter die Entscheidung im einen wie im anderen Fall nicht einfach. Fest steht jetzt: Die Wahl bei der neuen Uhren-Kombi fällt auf ein Modell ohne Anzeige der Außentemperatur. Ein solches Exemplar kostet 2500 Euro. Mit Analog-Anzeige der Temperatur wären es 3400 Euro gewesen, die Digital-Variante hätte sogar mit 3500 Euro extra (!) zu Buche geschlagen. "Das können wir dem Bürger nicht erklären", begründeten die Politiker ihr Nein zu der Exklusiv-Lösung. Die runde und beidseitig ablesbare Uhr wird auf zwei gebürsteten Edelstahlsäulen stehen und beleuchtet sein. Sie soll die Hinweisschilder der im Gebäude beheimateten Mieter tragen: HIT-Reiseclub, Massage Chadwick, Gemeindeverwaltung, Dorfgemeinschaftshaus, Kegelbahn. Weil der jetzige Bekanntmachungskasten mit 100 x 80 Zentimetern viel zu klein ist, soll der Nachfolger 160 x 110 Zentimeter groß werden. Er bietet dann Raum auch für Aushänger der Buchholzer Vereine sowie für einen Übersichtsplan des Ortes und der Samtgemeinde. Auch der Kasten soll auf Säulen aus gebürstetem Edelstahl stehen, beidseitig bestückbar und beleuchtet sein. Die Kosten betragen maximal 1640 Euro. Noch schwieriger war die Suche nach dem Standort. Jetzt steht fest, dass der Kasten künftig neben der Uhren-Kombi stehen soll. Dazu werden die Parkplätze vor dem Dorfgemeinschaftshaus auf Kosten des Weges zur Telefonzelle geringfügig verschoben; dabei bleibt die Zahl der Parkplätze unverändert und besagter Weg bleibt dann immer noch breit genug. Von weitergehendenÜberlegungen, den Zugang zum Gebäude in die Mitte der vorgelagerten Grünfläche zu verlegen, haben die Politiker Abstand genommen. Die Maßnahme wäre viel zu teuer, der zur Eingangstür führende Weg würde für Gehbehinderte zu steil werden. Stichwort Außenanlage: Hier soll eine Landschaftsplanerin der Beschäftigungsgesellschaft des Landkreises Gestaltungsvorschläge unterbreiten. Tendenz im Rat: Damit das Dorfgemeinschaftshaus von außen sichtbar ist und sich nicht hinter Sträuchern und Büschen versteckt, soll alles Alt-Grün weg. Den Fraktionen schwebt an seiner Stelle ein blühender Steingarten vor, der wenig Pflege braucht und noch dazu mit ein bis zwei einladenden Ruhebänken versehen werden könnte. Die Rodungsarbeiten wollen die Ratsmitglieder selbstübernehmen. Ulrich Völkel (SPD) wird dafür einen Lkw mit Kran stellen. Ortswechsel: Im Inneren des Gebäudes soll der Gemeinschaftsraum, sollen aber auch die Heizkörper einen freundlichen Anstrich erhalten. Parallel dazu werden die Lamellen vor den Fenstern erneuert. Nachdem Krause fünf Malerbetriebe der Samtgemeinde angeschrieben hatte und sie um Abgabe eines Angebots gebeten hatte steht jetzt fest, dass die Bad Eilser Firma von Andreas Abst als günstigster Anbieter den Zuschlag erhält. Die Auswahl der Wandfarbe übernimmt eine Findungs-Kommission welcher der Bürgermeister sowie jeweils ein Mitglied von WiB/CDU und SPD angehört.

Versperren den Blick aufs Gebäude: Die Pflanzen vor dem Dorfgeme
  • Versperren den Blick aufs Gebäude: Die Pflanzen vor dem Dorfgemeinschaftshaus sollen einem Steingarten weichen.


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