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VfL Bückeburg sucht gegen die Nordlichter aus Esens den schnellen und erfolgreichen Abschluss

Schnörkellos und auf direktem Weg zum Tor

Niedersachsenliga (ku). Aufatmen, durchatmen, weitermachen - der VfL Bückeburg konnte am letzten Spieltag endlich einen Dreier einsacken, gewann die Partie in Lingen mit 1:0. Drei ganz wertvolle Punkte gegen einen direkten Gegner aus der gefährdeten Tabellenzone.

veröffentlicht am 15.09.2006 um 00:00 Uhr

In der Abwehr und im Angriff ist Bückeburgs Nico Werner (l.) der

Der kommende Spieltag könnte den Bückeburgern ein erneutes Erfolgserlebnis bescheren: Zu Gast im Jahnstadion ist der TuS Esens, derzeitiger Tabellenzwölfter der Niedersachsenliga. Esens verbuchte neben zwei Remis und zwei Niederlagen erst einen Sieg, holte fünf Punkte und konnte mit 7:10 nur ein negatives Trefferkonto abliefern. Sechs Akteure trafen bislang bei den Nordlichtern, "herausragend" dabei Steven de Lege mit zwei Toren! Also eine durchaus lösbare Aufgabe für die Bückeburger Abwehr. Die Mannschaft von Trainer Keno Klattenberg verlor am letzten Spieltag zu Hause recht deutlich mit 2:4 gegen den SC Langenhagen. VfL-Coach Timo Nottebrock zog nach dem Auswärtserfolg seiner Jungs Bilanz: "Die drei Punkte aus Lingen waren natürlich sehr wichtig. Gerade wenn man dabei die dünne Personaldecke bei diesem Spiel gesehen hat, muss man besonders froh über diesen Auswärtssieg sein! Die Mannschaft hat meine defensive Taktik teilweise gut umgesetzt, leiderfehlte aber die letzte Konsequenz und Entschlossenheit im Abschluss, um den Sack noch eher zuzumachen." Gegen Esens werden sich die Bückeburger im taktischen Bereich wieder neu orientieren müssen. Der Gast wird sicher nicht ins Jahnstadion reisen und versuchen, das Spiel zu machen, sondern sich defensiv ausrichten und versuchen, mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Also hat Timo Nottebrock in den letzten Trainingseinheiten wieder verstärkt im spielerischen Bereich gearbeitet. Dabei steht der Bückeburger Angriff im Blickpunkt: "Wir wollen versuchen, sich jede bietende Möglichkeit zu nutzen, den Abschluss zu suchen, oder den Ball über die Außenpositionen in den torgefährlichen Bereich zu bringen. Dabei ist es wichtig, ohne Schlenker und Schnörkel den direkten, schnellen Ball zu spielen!" Im personellen Bereich sieht es etwas entkrampfter aus. Björn Kriehn ist noch angeschlagen, hinter seinem Einsatz steht ein Fragezeichen. Jean-Paul Thom quälte sich während der Woche mit einer Sommergrippe, dürfte aber zum Wochenende wieder spielen können. Auch Sebastian Hafke und Ferit Tarak kehren in den Kader zurück.

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