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Epiphanias-Konzert und erstmals Empfang vom Kirchenvorstand im historischen Pfarr- und Gemeindehaus Flegessen

Schnee verhinderte die Teilnahme der Sänger aus Unsen

Flegessen. Trotz des tiefen Schnees und schwer befahrbarer Straßen konnte Pastorin Uta Bösche-Ritter zum traditionellen Epiphanias-Konzert zahlreiche Besucher in der St. Petri Kirche begrüßen. Von den teilnehmenden Chor- und Musikgruppen hatten allerdings die Sänger aus Unsen absagen müssen, weil die Landstraße 423 zeitweise nicht passierbar war.

veröffentlicht am 13.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 08:21 Uhr

Im Wechsel boten folgende Gruppen ihre Lied- und Instrumentalbeiträge dar: der Kirchenchor und der Gemischte Chor Klein Süntel, beide unter der Leitung von Konrad Willmer. Die Flötengruppe des Gemischten Chors und der Musikverein Flegessen unter der Stabführung von Stefan Bothur bereicherten die klangliche Vielfalt. Der Organist Reinhard Großer brillierte nicht nur an der Orgel mit der Toccata in d-moll von J.S.Bach, sondern auch am Harmonium, einer Neuerwerbung der Gemeinde.

Erstmals hatte der Kirchenvorstand im Anschluss an das Konzert zu einem Empfang in das historische Pfarr- und Gemeindehaus eingeladen. Im Mittelpunkt stand - aus gegebenem Anlass – der Festvortrag von Pastor Hans Schmidt, Bethel, der der Gemeinde seit einigen Jahren freundschaftlich verbunden ist. Er referierte über die „Bedeutung des evangelischen Pfarrhauses in Geschichte und Gegenwart“. Schon seit etlichen Jahren muss sich der Kirchenvorstand mit der Zukunft des denkmalgeschützten Gebäudes befassen, ohne dass bislang ein erkennbarer Fortschritt erfolgt ist. Trotz der von Schmidt aufgezeigten Probleme: rückläufige Gemeindemitgliederzahlen und Finanzen, Stellenabbau bei den Pastoren, veränderte Familien- und Lebensverhältnisse – auch in Pfarrhäusern, machte er mit seinen weiteren Ausführungen den Anwesenden Mut zur Gründung eines Fördervereins zum Erhalt des Pfarrhauses. Er führte unter anderem aus, Pfarrhäuser seien wichtige Symbole für die Geschichte eines Ortes - nicht nur für die Kirchengemeinde, sondern für alle, die hier leben. In diesem Sinne äußerte sich auch Ortsbürgermeister Detlef Olejniczak, der die Grüße der Bürgermeisterin der Stadt Bad Münder überbrachte. Hermann Wessling von der katholischen Gemeinde gab seiner Zuversicht Ausdruck, dass die gute ökumenische Zusammenarbeit auch mit einem neuen Pfarrer in Bad Münder weiterhin gepflegt werden könne. Etwas Besonderes hatte sich Pastorin Bösche-Ritter einfallen lassen. Nach französischer Tradition hatte sie eine Galette des Rois gebacken, von der jeder Anwesende kosten musste. Dieser Blätterteigkuchen mit Marzipanfüllung enthält eine kleine Figur oder Nuss. Wer sie findet, ist König oder Königin an diesem Tag und hat einen Wunsch frei. Diesmal war es Architekt Peter Nehmann, der sich für die Gründungsversammlung des Fördervereins am 28. Januar um 19 Uhr ein volles Haus wünschte.

Pastor Hans Schmidt probiert die von Pastorin Bösche-Ritter (re.) gebackene Galette des Rois.


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