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Sanierung fertig: Lyhrener Feuerwehr beendet Umbauarbeiten am Gerätehaus

Schnee und Sand in den Pflasterfugen

Lyhren (nah). Vier Monate lang haben Lyhrener Feuerwehrleute jede Menge Stunden an ihrem Gerätehaus zugebracht. Der gesamte Vorplatz wurde verändert: Statt hoher Buchenhecken wächst dort künftig niedriger Buchsbaum; statt auf rubbeligem Asphalt rollt das Einsatzfahrzeug über Pflaster aus der Garage. Und auch die im Winter rutschigen Gehwegplatten gibt es nicht mehr. "Das waren schon einige hundert Stunden", beziffert Ortsbrandmeister Michael Pfingsten den Einsatz.

veröffentlicht am 25.11.2008 um 00:00 Uhr

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Aber die Brandbekämpfer in dem kleinen Apelerner Ortsteil haben es gern gemacht. Schließlich ist das 1967 von der damals noch selbstständigen Gemeinde Lyhren errichtete Gerätehaus der Dorfmittelpunkt: Im Schulungsraum der Feuerwehr tagen gelegentlich auch Jagdgenossen oder Einwohner. Doch eine Sanierung des Gebäudes war schon länger fällig. Bereits im vergangenen Jahr wurden im Dachgeschoss neue Fenster eingesetzt. Vor ein paar Monaten spendierte die Samtgemeinde Rodenberg Ersatz für die defekten und angerosteten Tore. Und sie bewilligte das Material, damit der Vorplatz ein neues Outfit bekommen konnte. Fachkräfte in den eigenen Reihen gab es genug; zudem fand sich professionelle Hilfe durch einen örtlichen Unternehmer, der natürlich ebenfalls der Feuerwehr angehört. Jetzt ist der Vorplatz von Pflanzkübeln eingefasst, in dem bald Buchsbaum wächst. Ein Baum soll noch gesetzt werden. Am meisten stolz aber ist Pfingsten auf den Weg zum Gebäude samt der Trittstufen an der Haustür: "In der dunklen Jahreszeit steckten sie für ältere und gehbehinderte Menschen voller Gefahren." Vor ein paar Tagen wurde nun die Einfahrt gepflastert. Richtig reingehauen haben die Kameraden, weil nur wenige Minuten nach dem Setzen des letzten Steins eine zünftige Fete für die Helfer beginnen sollte. "Das muss auch sein", befand der Ortsbrandmeister. Am Wochenende hätte der Winteranfang den vorerst letzten Einsatz fast zunichtegemacht: Mit Schnee vermischte sich der Sand, der in die Pflasterfugen gefegt werden sollte. Doch das machte der etwa siebenköpfigen Helfergruppe nichts aus. Schon gucken sie auf die nächsten Vorhaben: Zwei Fenster in der Garage fallen fast aus ihrem Rahmen; und neue Sanitäranlagen müssen auch gebaut werden. "Das", hofft Pfingsten, "ist unser Programm für das kommende Jahr".

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