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Baubetriebshof-Halle im März bezugsfertig / Leiter Siegfried Wattenberg hört auf

"Schmuckstück" für eine Million Euro sucht zur Einweihung neuen Chef

Rinteln (crs). Knapp zwei Monate noch - dann hat der Baubetriebshof der Stadt seine Rundumerneuerung abgeschlossen. Nachdem im März 2005 das neue Sozialgebäude eingeweiht worden ist, wird zwei Jahre später auch die für rund eine Million Euro umgebaute Halle bezugsfertig. Genutzt wird dieser Komplex künftig unter neuer Führung: Der bisherige Leiter des Baubetriebshofs, Siegfried Wattenberg, tritt zum 1. Februar den passiven Teil der Altersteilzeit an. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht die Stadt einen Nachfolger.

veröffentlicht am 10.01.2007 um 00:00 Uhr

Hört nach 36 Jahren bei der Stadt auf: Siegfried Wattenberg.

"Wir machen aus einem baufälligen Schuppen ein Schmuckstück", nimmt Paul Kupas kein Blatt vor den Mund. Gemeinsam mit seinem Kollegen Wolfram Engelmann ist der Montagearbeiter für die Stahlbau-Firma "RRR" aus Lage derzeit damit beschäftigt, die neue Wellblech-Fassade für die völlig entkernte und umgestaltete Industriehalle im Emerten vorzubereiten. "Das wird hier richtig schick", meint er. Damit die Halle tatsächlich richtig schick wird - und außerdem modernsten Bedürfnissen angepasst -, investiert die Stadt rund eine Million Euro. "Die Kosten werden eingehalten", prognostiziert GVS-Chef Jürgen Peterson. Außer den Fahrzeugen des Baubetriebshofs sollen in der Halle Tischlerei, Schlosserei, Lagerräume und ein Schilderlager Platz finden. Ende nächster Woche beginnt die Montage der Wellblech-Fassade, die gut drei Wochen dauern soll. Ab Anfang Februar werden dann die Heizung für den Innenraum, ein kleiner Sanitärraum und die restlichen Tore eingebaut, parallel wird gepflastert und verkabelt - und Mitte März soll alles fertig sein. Alles bis auf die Außenanlagen: Die werden später in Eigenregie fertiggestellt. Das wird Siegfried Wattenberg allenfalls gelassen aus der Ferne betrachten: Dann ist der bisherige Baubetriebshofsleiter nämlich schon in der passiven Phase der Altersteilzeit. Wattenberg, der am 19. Januar seinen 60. Geburtstag feiert, ist seit Juli 1971 bei der Stadt beschäftigt, war bis 2002 Vertreter des damaligen Stadtgärtnermeisters Jürgen Schwarz, seit der Zusammenlegung der Stadtgärtnerei und des städtischen Bauhofs vor fünf Jahren ist er Leiter des neu entstandenen Baubetriebshofs. Gern wird Wattenberg liebevoll auch als "Stadtgärtner" bezeichnet - eine offizielle Bezeichnung ist das nicht, obwohl der 59-Jährige von Haus aus Gärtnermeister ist. In Wattenbergs Amtszeit fallen unter anderem die Einrichtung des Generationenparks der Stadt, die Pflanzung des Stadtwappens aus Blumen am Brückentor, die Belebung der Fußgängerzone mit grünen Elementen, die grundlegende Umgestaltung des Rosengartens und die Grüngestaltung verschiedener Baugebiete. Als "immer hilfsbereit und freundlich", würdigt Hauptamtsleiter Peter Kipp den scheidenden Baubetriebshofsleiter. "Er ist einer, der immer gute Laune hat." Jetzt sucht die Stadt einenähnlich kompetenten Nachfolger. Bis zum 31. Januar läuft die Bewerbungsfrist, so schnell wie möglich soll die Stelle neu besetzt werden. Interne Bewerber gibt es nicht. Kontakt über Peter Kipp, (05751) 403-113.



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