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Anwohner der Harrl-Allee müssen Parkplätze schaffen / Pneus zerstören Grasnarbe und Blumenzwiebeln

Schluss mit Reifenspuren in den Rabatten

Bad Eilsen (tw). Die Politiker des Kurortes nehmen es künftig nicht mehr hin, dass der Rasenstreifen an der unteren Harrl-Allee am Eingang zum Kurpark regelmäßig von Autoreifen zerpflügt wird. Da das Schild, dass die Einfahrt in diese Straße grundsätzlich untersagt, offensichtlich missachtet wird, sollen jetzt drakonische Maßnahmen ergriffen werden.

veröffentlicht am 05.02.2007 um 00:00 Uhr

Nicht nur für Hunde verboten: die "Einfahrt" in den unteren Teil

Empfehlung des Bauausschusses unter Hans-Jürgen Winkelhake (SPD) an den Rat nach einem Termin vor Ort: "An der Harrl-Allee werden für die Bewohner der Häuser mit den Nummern ,2' und ,3' insgesamt sieben Parkplätze eingezeichnet; fünf für das erste und zwei für das zweite Haus. Gleichzeitig werden die Anwohner aufgefordert, auf ihreneigenen Grundstücken jeweils fünf beziehungsweise drei Parkplätze zu schaffen." Und: Die Zufahrt zum unteren Teil der Harl-Allee soll für alle "fremden" Fahrzeuge gesperrt werden. Besagte Empfehlung sprachen die Politiker bei ihrer jüngsten Zusammenkunft im Haus des Gastes einstimmig aus. Bürgermeister Horst Rinne (CDU) während des Ortstermins: "Grundsätzlich sind wir ja froh, dass mit dem Neuvermieten der beiden früheren LVA-Gebäude Leben an diesen Teil der Harrl-Allee zurück kehrt." Das Problem sei aber, dass die Straße eine Sackgasse ist und die Autos beim Wenden die Grasnarbe aufwühlten. Hinzu komme, dass das widerrechtlich geparkte "Blech" den Fahrzeugen des Gemeinde-eigenen Bauhofs bei der Einfahrt in die Gartenanlagen immer wieder Probleme bereite. AufÄnderungen müssen sich auch Anwohner an Ringstraße , Hermann-Löns-Straße und Berliner Straße einstellen. "Auch dort ist das Parken angesichts der Enge der Fahrbahnen und der Vielzahl der Fahrzeuge problematisch", sagt der Bürgermeister. Schwierigkeiten hätten dort insbesondere Müllwagen und - seltener - Räum- und Streufahrzeuge. Spontane Idee von Winkelhake, vornehmlich für den oberen Bereich der Ringstraße, wo die Situation besonders eklatant sei: "Wir könnten die Anwohner fragen, ob sie nicht bereit sind, etwa einen Meter ihres jeweiligen Grundstücks an die Gemeinde zu verkaufen." Der entsprechende (Frei-)Raum könnte dann der Parkfläche zugeschlagen werden.Allerdings "wäre diese Lösung extrem kostenträchtig", wie Winkelhake selbst einräumt. Einhelliger Beschluss der Politiker am Ende: An den Tagen, an denen der Müllwagen die obigen Straßen anfährt, soll in der Zeit zwischen 6 und 17 Uhr ein absolutes Halteverbot gelten. Das soll im übrigen auch durchgesetzt werden - und zwar von der Samtgemeinde, die dort bei Zuwiderhandeln Knöllchen verteilen soll. Allerdings: Auf Vorschlag von Stephan Nickelsdorf (CDU) soll die angekündigte Maßnahme mit einer "Aufklärungkampagne" einhergehen. Dabei soll Falschparkern vom Ordnungsamt gleichzeitig "gesteckt" werden, wo im Umkreis - legale - Parkmöglichkeiten für Fahrzeuge vorhanden sind.

Wird beim Wenden immer wieder von Autoreifen zerpflügt: der Rase
  • Wird beim Wenden immer wieder von Autoreifen zerpflügt: der Rasenstreifen am Eingang zum Kurpark. Ein Schild (kleines Bild) mahnt: Unter der Grasnarbe stecken Blumenzwiebeln.
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