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Schluss jetzt!

Friedhelm Orlikowski

veröffentlicht am 08.12.2007 um 00:00 Uhr

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Pastor

Im Advent denken wir an Jesus' Kommen in unsere Welt. Damals, vor rund 2000 Jahren, stand plötzlich ein Mensch auf, der in seinem Auftreten, seinem Lebensstil und seiner Botschaft an die Menschen so ganz anders war. Abseits von dem städtischen Getriebe in Jerusalem verkündete er das Kommen einer Person, die gleichzeitig Mensch und Gott ist. Es war Johannes der Täufer, der mit seiner Predigt die Menschen mobilisierte. Zu Hauf' kamen sie bei ihm in der Einöde zusammen "Schluss jetzt!", so rief Johannes den Menschen damals zu. "Hört auf, euer Leben unabhängig von Gott nach eigenem Gutdünken zu leben, denn nach mir kommt der Sohn Gottes und in seiner Person Gottes Reich. Kehrt zu Gott um und ändert euer Leben, indem ihr euch Jesus als Retter anvertraut und Gott gehorsam werdet." Die Menschen waren elektrisiert. Sie begannen sich zu fragen, was sie tun sollten, wenn jetzt Jesus kommen würde. Viele bezeugten ihre Gesinnungsänderung, indem sie sich als Zeichen ihres Glaubens und Gehorsams taufen ließen. 2000 Jahre später blicken wir auf das Kommen Jesu in unsere Welt zurück. Die Kerzen des Adventskranzes und das Weihnachtsfest sind Symbole dafür. Die Botschaft des Johannes ist über die Zeit aktuell geblieben und bleibt solange aktuell, bis Jesus ein zweites Mal kommen wird. Hoffentlich reagieren wir auf sie, wie damals viele Menschen. Sieänderten ihre Gesinnung und ihr Leben. Sie ließen sich herausrufen aus ihrem Leben ohne Gott in die Gemeinschaft mit Jesus Christus. Er ist Gott, der Mensch wurde, um Menschen die Gemeinschaft mit Gott zu ermöglichen. Advent ist das Erinnerungszeichen daran. Advent wird wahre Freude, wenn man von sich sagen kann, dass Jesus nicht nur gekommen, sondern man selbst bei Gott angekommen ist. In diesem Sinn wünsche ich allen Lesern einen frohen Advent. ist Pastor der evangelischen Stadtmissionsgemeinde Rinteln.



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