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Standort-Partner sehen positiv in die Zukunft

Schlossverwalter Perl: "Neuer Geist in der EWR!"

Weserbergland (rd). "Packen wir es an, und gucken wir, dass wir das Baby zum Laufen bekommen!" Zielstrebig und anspornend sind die Worte, die Carsten Bartsch, neuer Geschäftsführer der Erlebniswelt Renaissance (EWR), am Mittwoch seinen Partnern der EWR-Standorte in Hameln, Rinteln, Bückeburg, Stadthagen, Höxter und Bevern mit auf den Heimweg gab. Die Vertreter der sechs EWR-Standorte trafen sich diese Woche - zum ersten Mal in der Projektgeschichte überhaupt -in Hameln zu einem gemeinsamen Marketing-Workshop.

veröffentlicht am 16.02.2007 um 00:00 Uhr

Da derzeit nur im Hochzeitshaus in Hameln und in der St.-Martini-Kirche in Stadthagen eine funktionsfähige Inszenierung installiert ist, war das EWR-Netzwerk im Weserbergland bisher ein rein theoretisches Konstrukt. Rechtzeitig zur touristischen Saison in diesem Jahr werden nun auch die Standorte in Rinteln, Höxter, Bückeburg und Bevern fertiggestellt. Unter Leitung von Bartsch diskutierten dieTeilnehmer über strategische Marketingziele, relevante Zielgruppen sowie vergangene und zukünftige Marketingaktionen der Erlebniswelt. Doch zunächst stand der Austausch von ersten Erfahrungen mit dem Projekt auf der Tagesordnung. "Mich hat ehrlich überrascht, was Sie alles gemacht haben. Von einigen Dingen habe ich tatsächlich nichts gewusst", so Udo Jobst, Vorsitzender des Fördervereins Erlebniswelt Renaissance in Stadthagen e.V. nach der Präsentation verschiedenster Marketing-Aktionen aus 2006. Neben einem verbesserten Informationsfluss untereinander und einer systematischen Einbindung der Standorte sind von nun an die Partner vor Ort stärker zur Eigeninitiative aufgerufen. Darauf einigten sich die Teilnehmer des Workshops, um den Netzwerkcharakter des Projektes mit Leben zu füllen. Mit konstruktiven Vorschlägen von allen Seiten ist in einer aufgeschlossenen Atmosphäre ein ehrlicher Austausch zustande gekommen. Nicht nur die Geschäftsführung der EWR, die vor der großen Herausforderung steht, das Projekt trotz der schwierigen Vorzeichen in diesem Jahr am Markt zu positionieren, sondern auch die Vertreter der Standorte waren am Ende überaus zufrieden gestimmt. "Mit dem neuen Geschäftsführer sehen wir auch einen neuen Geist in das Projekt einziehen", beschreibt Alexander Perl die Stimmung unter den EWR-Betreibern in Bückeburg. Das nächste Treffen wird der Förderverein EWR Mitte April in Stadthagen ausrichten.

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