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Bückeburger Landfrauenverein erkundet Deister und Leinetal

Schloss um Schloss besichtigt

Bückeburg. Mitglieder des Bückeburger Landfrauenvereins haben eine Tagesfahrt nach Springe und zum Schloss Marienburg unternommen. Eine Gästeführerin aus Völksen begleitete die Gruppe.

veröffentlicht am 03.09.2008 um 00:00 Uhr

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Nachdem am Springer Marktplatz das "Mariechen" und der "Nachtwächter" in Augenschein genommen wurden, ging es zum Jagdschloss. Während einer Diaschau und einer Führung durch das Gebäude erfuhren die Landfrauen viel über die Geschichte des Schlosses, ebenso über die Entstehung des Sauparks. Dieses 1600 Hektar große Naturschutz- und Erholungsgebiet ist von einer 16 Kilometer langen Mauer umgeben. Dort wurden bis 1912 Hofjagden mit repräsentativem Aufwand betrieben. Danach diente das Jagdschloss als Lazarett, zeitweise als Kinderheim, später als Kreiskrankenhaus. Seit 1967 beherbergt es ein Museum für Natur-Jagd-Kultur. Der Kaisersaal dient nichtnur der Information, sondern steht auch für kulturelle und private Veranstaltungen zur Verfügung. Anschließend wurde in Wittenberg die Kirche besichtigt - ein Überbleibsel einer früheren Burganlage, wo aufgrund einer hervorragenden Akustik gelegentlich Konzerte stattfinden. Danach brachte der Bus die Landfrauen nach Nordstemmen zum Schloss Marienburg, das sich mit seiner markanten Silhouette am Hang des Marienbergs aus den Hügeln des Leinetals emporhebt. Es gab eine fachkundige Führung durch das 1858 bis 1867 erbaute Schloss - damals ein Geschenk des hannoverschen Königs Georg V. an seine Frau, Königin Marie. Schloss Marienburg gehört zu den bedeutendsten neugotischen Baudenkmälern Deutschlands. Die Landfrauen waren beeindruckt von dem, was sie sahen.

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