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Etwas wenig Resonanz beim Jubiläum / In diesem Jahr kein Mai-Frühschoppen

Schlingborner suchen noch Mitspieler

Hohenrode (who). Bei 32Übungstreffen und 23 Auftritten im Jahr 2007 haben die Schlingborner Musikanten aus Hohenrode rund 144 Stunden Musik gemacht. Im Blick auf das 50-jährige Bestehen ihrer Kapelle, das sie im Juni des vergangenen Jahres gefeiert haben, lässt sich leicht schätzen, in wie vielen Stunden sie ihren Freunden aus Hohenrode und dem Umland bislang Blasmusik-Genüsse bereitet haben. Dass ausgerechnet zum großen Jubiläumsfest mehr auswärtige Gäste als einheimische das Zelt gefüllt haben, war eher ein trübes Thema zur Hauptversammlung 2008.

veröffentlicht am 27.02.2008 um 00:00 Uhr

Der Vorsitzende Heinrich Tegtmeier wurde ebenso wie die Jugendwa

Vor allem die mäßige Beteiligung am Sonnabend habe ein großes Loch in die Kasse der Kapelle gerissen, blickte der erste Vorsitzende der Kapelle, Heinrich Tegtmeier, zurück: "Ohne die gute Beteiligung von Auswärtigen wäre es ein wohl ein Desaster geworden." Besonders die professionelle Thekenmannschaft habe viel zu wünschen übrig gelassen, angesichts von Verspätungen und Unzuverlässigkeit, so Tegtmeier weiter in seiner Abrechnung. Das Schönste sei am Ende noch die tolle Festzeitschrift gewesen, sodass es unter dem Strich künftig kein solches Fest mehr geben werde. Für die Schlingborner selber ist dagegen intern alles im grünen Bereich. Deshalb war die Wiederwahl von Heinrich Tegtmeier zum ersten Vorsitzenden eine Angelegenheit von Sekunden. Das Gleiche galt für Julia Drewnitzky als Schriftführerin, Stefan Pook als zweiten Kassierer, die Jugendwartin Nina Reifenrath sowie Karsten Nolting als zweiten Notenwart. Einen ihrer eindrucksvollsten Auftritte haben die Schlingborner bei ihrem traditionellen Frühlingskonzert verbucht. Dabei hat es sie allein fünf Zugaben gekostet, bis sie endlich aufhören durften. So etwas motiviert und nicht zuletzt deshalb suchen die Hohenroder Musikanten noch weitere motivierte Musiker aller Altersgruppen aus Hohenrode und dem Umland. Gelegenheit zum Kennenlernen sind vor allem die wöchentlichen Übungsabende jeweils mittwochs ab 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Hohenrode. Die Musikanten machen schon jetzt darauf aufmerksam, dass der gewohnte Frühschoppen zum 1. Mai in diesem Jahr ausfällt. Dafür wollen sie umso mehr aufdrehen beim Oktoberfest am 27. September ab 20 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus. Und auch die Jugendarbeit, die im Vorjahr etwas zu kurz gekommen sei, werde in diesem Jahr wieder intensiviert, kündigte Tegtmeier an. Hintergrund: Die Dirigentin Susanne Vogt hatte sich mehr auf ihre neue Rolle als Mutter vorbereiten müssen.



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