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Schließung wäre Verlust für die Gemeinde / Fotos in Bad Eilsen abholen

Schlecker: Zarte Hoffnung

Sülbeck (gus). Wenn die Sülbecker Schlecker-Filiale am 15. Februar wie berichtet ihre Türen schließen sollte, endet ein mehr als zehn Jahre währendes Gastspiel des Drogeriekonzerns in der Gemeinde. Doch zu 100 Prozent sicher ist dies nach Worten eines Sprechers der Schlecker-Pressestelle noch nicht.

veröffentlicht am 25.01.2012 um 17:38 Uhr
aktualisiert am 25.01.2012 um 19:45 Uhr

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Nach Informationen der Gewerkschaft ver.di machen im Kreis Schaumburg zwei Filialen der Schlecker-Kette dicht. Dies war aber bereits vor dem am 23. Januar eingereichten Antrag auf Planinsolvenz des Schlecker-Konzerns beschlossen worden. Damals hatte es geheißen, dass 600 Filialen in ganz Deutschland dem Rotstift zum Opfer fallen sollen, um das Unternehmen gesund zu schrumpfen.

Ob an dieser Planung tatsächlich festgehalten wird, ist laut Pressestelle offen. „Das entscheidet der Insolvenzverwalter“, sagte der Pressesprecher. Er könne allerdings weder bestätigen, dass die geplante Schließung zum 15. Februar durchgezogen wird, noch, dass die Filiale in Sülbeck erhalten bleibt. „Im Moment ist alles möglich“, meinte er. Es werde an einem Konzept gearbeitet, um das Unternehmen zu retten.

Sollte es dennoch zur Schließung des Marktes kommen, wäre dies besonders bitter für die Samtgemeinde Nienstädt, die bereits im Jahr 2009 den Schlecker-Markt in Kirchhorsten verloren hatte. Binnen drei Jahren verschwände dann das komplette Drogerieangebot in der gut 10 000 Einwohner zählenden Kommune, sieht man einmal vom Drogerieartikel-Sortiment der drei Supermärkte Edeka, Penny und Lidl ab.

Nienstädts Bürgermeister Gerhard Widdel würde eine solche Entwicklung bedauern. „Jeder Laden, der zumacht, ist ein Verlust“, betont Widdel. Besonders für solche Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, wäre die Schlecker-Schließung bedauerlich.

Im Ladenlokal am Ostpreußenweg sind die Regale bereits nur noch lückenhaft gefüllt. Ein Schild am Eingang weist auf den geplanten Schließungstermin hin – und darauf, dass Fotoarbeiten ab dem 15. Februar in der Bad Eilser Filiale abgeholt werden können. Dies gilt offenbar auch für solche Fotoaufträge, die jetzt noch in Sülbeck abgegeben werden.



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