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Bückeburger Verantwortliche schimpfen über die einseitige Regelauslegung

Schlecht gespielt und total verpfiffen HSB nur 28:28 gegen Langenhagen

Handball (mic). Es waren merkwürdige Ereignisse, die es beim mageren 28:28-Unentschieden zwischen der HS Bückeburg 04 und dem Tabellensiebten HSG Langenhagen in der Kreissporthalle zu bestaunen gab. Dafür sorgten die angesetzten Schiedsrichter aus Emmerthal.

veröffentlicht am 18.02.2008 um 00:00 Uhr

Kein Durchkommen: Nicole Domke (M.) bleibt in der Langenhäger Ve

Die Philipp-Brüder brachten mit ihren einseitigen Entscheidungen die HSB-Verantwortlichen in Rage. "Beide waren konditionell nicht in der Lage, das Spiel zu leiten! Ich werde beim Schiedsrichterwart eine Eingabe machen und prüfen lassen, ob die beiden überhaupt den Lauftest bestanden haben. Sie gehören einfach nicht in diese Liga", schimpfte der enttäuschte HSB-Vorsitzender Bernd Schramme. Auch die zahlreichen umstrittenen Hinausstellungen der Männer mit der Trillerpfeife für harmlose Fouls brachten das Fass zum Überlaufen. "Sicherlich haben wir nicht gut gespielt und uns den Punktverlust selbst zuzuschreiben. In der zweiten Halbzeit wurden wir total verpfiffen", ärgerte sich HSB-Trainer Manfred Berndt. Die HSB steckte den schnellen 1:2-Rückstand problemlos Weg und zog über ein 2:2 zur 11:7-Führung davon. Doch die quirligen Gäste nutzten konsequent die Fehler in der löchrigen HSB-Deckung aus und schafften den 13:13-Ausgleich. HSG-Torjägerin Wibke Sauer (12 Tore) war erfolgreich. Melanie Konsog besorgte die knappe 15:14-Pausenführung. Auch eine Kabinenpredigt brachte die HSB-Crew nach dem Wechsel nicht auf die Erfolgsspur. Nach der 21:19- und 26:25-Führung schlichen sich bei der Berndt-Sieben immer wieder Fehler ein. Zudem wirkten die HSB-Spielerinnen durch die kuriosen Entscheidungen der Schiedsrichter genervt und verunsichert. Langenhagen konterte zum 27:26. Mit einem Doppelschlag markierte Ina Schewtschenko trotz Kurzdeckung 14 Sekunden vor dem Abpfiff das 28:27 und musste anschließend wegen einer Behinderung vom Feld. In Überzahl erzielte die auffällige HSG-Linksaußen Daniela Hippler den glücklichen und schmeichelhaften 28:28-Ausgleichstreffer für die Gäste. HSB: Schewtschenko 16, Konsog 6, Domke 2, Weiß 2, Bertram 1, Rudolph 1.



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