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Interkommunale Zusammenarbeit spart Kosten

"Schlammpackungen" soll es bald nicht mehr geben

Heeßen (tw). Schön ist das Schauspiel nicht, das sich für Anwohner der Bergstraße regelmäßig wiederholt: Immer dann, wenn starker Regen einsetzt, wäscht das Wasser den Belag des Weges, der am Regenrückhaltebecken entlangführt, bis vor ihre Hofeinfahrten und Garagen. Nachdem gleich mehrere Anwohner die Gemeinde auf diese Verschmutzungen aufmerksam gemacht haben, will der Rat nach einem vorangegangenen Ortstermin jetzt Abhilfe schaffen.

veröffentlicht am 28.03.2007 um 00:00 Uhr

Bei der jüngsten Zusammenkunft der Bürgervertreter Im Wiesengrund wurde dabei deutlich, dass das Problem dadurch noch verschärft wird, dass die Einläufe vor dem Becken ständig verstopft sind. Der Graben müsse also "nachprofiliert" respektive auf etwa 100 Metern um rund 50 Zentimeter vertieft werden. Eben das will die Gemeinde jetzt bei einer Fachfirma mit Sitz in Rinteln, die ein entsprechendes Angebot abgegeben hatte, zum Festpreis von 1380 Euro in Auftrag geben. Spannend schien dabei zunächst die Frage, wer die Zeche zahlt. Denn der Weg, der den Anwohnern Sorgen macht, verläuft über das Gebiet der Stadt Obernkirchen. Und die werde wohl kaum ein Interesse daran haben, ihn zu sanieren, vermutete die Gemeinde. Daher wäre Heeßen bereit gewesen, den Weg notfalls auch auf eigene Kosten in Ordnung zu bringen. Doch weit gefehlt. Nach Rücksprache mit dem Bauamt der Bergstadt konnte Gemeindedirektor Bernd Schönemann dem Rat jetzt verkünden: "Obernkirchen will sich mit 50 Prozent an den Kosten beteiligen". Die Bürgervertreter hörten das mit Freuden. Schönemann: "Das ist ein kleines Beispiel dafür, wie gute interkommunale Zusammenarbeit aussehen kann".

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