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Ortsrat will Steinberger Senioren eine neue Veranstaltung bieten / Noch keine Entscheidung

Schiff- oder Busfahrt statt Weihnachtsfeier?

Steinbergen (clb). In diesem Winter soll es keine Weihnachtsfeier für die Senioren geben, dafür eine alternative Gemeinschaftsveranstaltung wie etwa eine Bus- oder Schifffahrt. Dafür haben sich sieben Mitglieder des Ortsrates bei der jüngsten Sitzung ausgesprochen (bei vier Gegenstimmen).

veröffentlicht am 19.05.2008 um 00:00 Uhr

Die neu gebildete Arbeitsgruppe "Feste und Feiern", bestehend aus Helga Kiefert, Markus Witt und Torsten Wichmann, hatte sich mit diesem Thema auseinandergesetzt und war zu dem Schluss gekommen, die für die Senioren zur Verfügung stehenden Mittel nicht nur in eine einzige Feier investieren zu wollen, sondern stattdessen mehrere kleinere Veranstaltungen zu organisieren. Dieser Vorschlag stieß in der Ortsratssitzung jedoch auf geteilte Meinungen. Während Heike Hamann (SPD) die langjährige Tradition - gerade für ältere Bewohner Steinbergens - in Erinnerung rief und Bedenken dahingehend äußerte, dass viele der Senioren nicht mobil genug seien, um beispielsweise an einer Bootsfahrt teilzunehmen, waren die Arbeitsgruppenmitglieder Helga Kiefert (CDU) und Torsten Wichmann (WGS) dafür, "einfach mal was Neues" auszuprobieren. Danach könne man immer noch schauen, wie eine solche Alternativ-Veranstaltung von den Senioren angenommen werde. Die Fahrt sei natürlich so organisiert, dass die älteren Dorfbewohner direkt von ihrer Haustür abgeholt werden. Ein weiteres Argument für eine Alternativ-Veranstaltung hatte Helga Kiefert: "Bei einer Schifffahrt würden wir auch den Partner mit einladen, das war bei den Weihnachtsfeiern ja nicht so." Darauf, dass man mit den Veranstaltungen verschiedene Zielgruppen anspreche, machte Artur Böger (WGS) aufmerksam: "Zu der Weihnachtsfeier kommt die Generation 75 plus, zur Schifffahrt die Gruppe 65 plus." Bei der letzten Option habe er die Befürchtung, so Böger, dass sie von den über 75-Jährigen nicht angenommen werde. Einen Kompromiss schlug Markus Witt (SPD) vor: Man könne die Senioren direkt befragen, ob sie sich lieber eine Weihnachtsfeier wünschen oder auch für eine Alternative offen wären. Anhand eines Zettels, auf dem Kreuze gemacht werden, würde man so zum einem Meinungsbild kommen. Diesen Vorschlag griff auch Ortsbürgermeister Heiner Bartling (SPD) auf - jedoch mit der Ergänzung, dass er es für sinnvoller halte, eine solche "Umfrage" per Post an die einzelnen Haushalte zu schicken.



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