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Extens "Röhre" wird 25 Jahre alt / Schützengilde packte kräftig mit an, um Kosten zu sparen

Schießstand: Arbeitseinsätze in Eigenleistung

Exten (rd). Noch bis 1982 hat die Schützengilde Exten ihr Schießen oberirdisch ausgetragen, was nicht immer ungefährlich war. Im gleichen Jahr kam der Gedanke auf, einen unterirdischen Schießstand in Form einer 50-Meter-Röhre anzulegen. Gesagt, getan - kurz darauf setzte sich das damalige Komitee, bestehend aus den Schützenherren Hausdorf, Edeler, Edling, Schock, Saß, Welsch und Meyer dafür ein, dass diese Idee in die Tat umgesetzt wird. Und an diesem Sonntag wird das 25-jährige Bestehen des Schießstandes gefeiert.

veröffentlicht am 12.09.2008 um 00:00 Uhr

Die Einweihung des Schießstandes im Jahr 1983: Der damalige Schü

Damals wurde ein Bauausschuss zum Zweck der Planung und Bauaufsicht gegründet. Nach kurzer Zeit hatte dieser die Planung abgeschlossen, die Kosten ermittelt und das Komitee konnte sich über die Kostendeckung Gedanken machen. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 50 000 Mark. Nur gemeinsam war diese Hürde zu nehmen und so hatte die gesamte Schützengilde ihre Unterstützung zugesagt. Damals wie heute ist dieser Zusammenhalt, gerade im ehrenamtlichen Bereich, für das alljährliche Schützenfest wichtig. Alle Einheiten haben durch Arbeitseinsätze 15 000 Mark Eigenleistung erbracht und die Schützengilde hat zusätzlich Beiträge in Höhe von rund 20 000 Mark eingebracht. Die fehlenden 10 000 Mark wurden anlässlich einer Haussammlung und durch die Stadt Rinteln, den Ortsrat Exten und vieler Sponsoren aufgebracht. Im Winter vergangenen Jahres hat das heutige Komitee den Schießstand komplett saniert. Wie schon vor 25 Jahren war dies nur durch Sponsoren und tatkräftige Hilfe aus der Schützengilde möglich. Das Komitee möchte am Sonntag ab 11 Uhr unter dem Motto "Unsere Röhre wird 25 Jahre" feiern. Für Speisen und Getränke ist gesorgt. Alle sind herzlich eingeladen, auf dem "Kehl" vorbeizuschauen.

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