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Viele Schüsse nötig, bis der Papiervogel seine Federn lässt / Bad Münders Schützen erwägen, ebenso ein Vogelschießen aufzubauen

Schießsportverein Bad Münder beim Vogelschießen in Holtensen

Hameln. Zu Besuch im Kreisschützenverband Hameln-Pyrmont, waren neun Schützen aus dem Schießsportverein Bad Münder. Grund hierfür war das Vogelschießen des Schützenvereines Holtensen.

veröffentlicht am 30.06.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 11:21 Uhr

Bei der Vereinsmeisterehrung der Vereinsmeister des SSV Bad Münder, bei der auch der Schützenbruder Michael Dorn anwesend war – weil er Mitglied im SV Holtensen und im SSV Bad Münder ist – unterhielt man sich auch über das Vogelschießen. Auch der Schießsportleiter des SSV Bad Münder, Volker Ehrchen, bekundete sein Interesse an dem Wettbewerb und so kam es, dass durch den Vorsitzenden des SV Holtensen, Friedrich Erdmann, eine Einladung an eine Abordnung des SSV Bad Münder ging, die selbstverständlich dankend angenommen wurde.

Allerdings waren die Teilnehmer des SSV der Meinung, dabei eine Beobachterrolle einnehmen zu wollen und sich nicht schießsportlich zu betätigen. Umso erstaunter waren die Schützen aus Bad Münder, als es nach einer kurzen Führung durch die Schießsportanlage des SV Holtensen, und einer freundlichen Begrüßung seitens des Vorsitzenden Friedrich Erdmann hieß, „so, nun tragt Euch mal zum Schießen ein“.

Am Kleinkaliber-Stand war in einer Entfernung von 25 Metern der Vogel angebracht, auf den sitzend aufgelegt mit dem Kleinkalibergewehr unter Aufsicht von der Schießsportleiterin Manuela Dorn geschossen werden sollte.

Die Sieger mit den Vereinsvorsitzenden.

So ging es Zug um Zug, jeweils unterbrochen von den jeweiligen Siegerehrungen. Schon nach dem 9. Schuss hatte Sigrid Bente vom SV Holtensen den Apfel abgeschossen und es konnte mit dem Schießen auf das Zepter begonnen werden. Hier war es Tony Page, ebenfalls vom SV Holtensen, der mit dem 14. Schuss das Zepter zum Fallen brachte. Weiter ging es nun mit der linken Kralle, und dabei gab es die erste Überraschung: Doris Spillner vom SSV Bad Münder gelang es, nach den 28. Schuss, die Kralle in Besitz zu nehmen.

Mit dem 13. Schuss ging dann die rechte Kralle an Hannelore Meyer vom SV Welliehausen.

Immerhin 41 Schuss waren nötig, bis Michael Dorn vom SV-Holtensen den linken Flügel sein Eigen nennen konnte und bevor erneut Hannelore Meyer vom SV-Welliehausen nach dem 28. Schuss den rechten Flügel in Besitz nahm. Der Schwanz fiel mit dem 26. Schuss, abgeschossen von Tony Page vom SV-Holtensen. Nun gab es nur noch den Kopf und den Rumpf des Pappvogels.

Nach 36 Schüssen gelang es Lee Cladingboel vom SV Holtensen, den Kopf vom Rumpf zu trennen. Anschließend ging es um den Rumpf des Vogels, dessen Schütze sich Vogelkönig nennen darf.

Klar, dass die Spannung nunmehr stieg, und nach 26 Schüssen war es klar, Martin Simon, vom SSV Bad Münder wurde überraschend Vogelkönig des Vogelschießens 2011 beim SV Holtensen.



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