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Erst Ideen sammeln, dann losgehen

Schenken nach Plan – ohne Stress

Mit der Vorweihnachtszeit beginnt vielerorts hektische Betriebsamkeit: Eine Weihnachtsfeier jagt die andere, Plätzchen müssen gebacken und vor allem Geschenke besorgt werden. Millionen Männer und Frauen stürzen sich alljährlich ins Weihnachtsgeschäft – früher oder später, mehr oder weniger planvoll. Das kann in Stress ausarten und die Besinnlichkeit des Advents zunichtemachen. Doch mit frühzeitiger Planung, ungewöhnlichen Ideen und praktischen Helfern lässt sich der Stress deutlich verringern.

veröffentlicht am 26.11.2010 um 05:57 Uhr

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Egal ob neue Bettwäsche oder ein Gutschein für einen Theaterabend – eine Ideensammlung ist eine wichtige Hilfe. „Ganz planerische Leute haben in ihrem Kalender eine Rubrik ,Geschenkideen notieren‘“, erläutert Lothar Seiwert, Zeitmanagementexperte und Leiter der Coaching- und Consulting Firma Seiwert-Institut in Heidelberg. Darin werden am besten das ganze Jahr über Anregungen für Weihnachten – und andere Gelegenheiten – festgehalten. Sonst erinnert man sich im Advent höchstens noch an jeden zweiten Wunsch. Je früher mit dem Einkauf begonnen wird, umso weniger Stress entsteht. „Dann drängen sich weniger Leute in den Geschäften und die Stimmung im Umfeld ist entspannter“, betont Familienberater Meindl. „Außerdem ist es leichter, Alternativen zu finden, wenn das anvisierte Geschenk nicht aufzutreiben ist.“

Beim Geschenkekauf Ruhezeiten einplanen

Lastminute-Shopping bedeutet hingegen Zeitdruck: Innerhalb eines Zeitfensters von wenigen Stunden muss das Gewünschte gefunden werden. Sobald sich dann etwas Außerplanmäßiges ereignet – das Geschenk ist ausverkauft, das Auto springt nicht an, das Parkhaus in der Stadt ist überfüllt –, erhöht sich der Zeitdruck. Das gilt besonders für Erwerbstätige, die nur wenige terminliche Ausweichmöglichkeiten haben.

Die vorweihnachtlichen Besorgungen können jedoch noch so perfekt vorbereitet sein – Luft zum Atmen muss dazwischen unbedingt bleiben. „Planen Sie gezielt Ruhephasen ein“, rät Gert Kaluza, Leiter des GKM-Instituts für Gesundheitspsychologie in Marburg. „Sonst besteht die Gefahr, dass Sie an den Feiertagen körperlich oder mental völlig erschöpft sind.“ Das kann die Freude erheblich dämpfen oder gar zum Streit beim Fest führen. Und damit das nicht passiert, geben wir Ihnen auf den nächsten Seiten schon mal ein paar Geschenk-Tipps. Notieren Sie sich diese gleich, und gehen Sie los. So stehen Sie am 24. Dezember nicht mit leeren Händen dar.

Wer keinen Plan in punkto Geschenke hat, sollte sich einen machen. Foto: Credit Plus Bank AG/djd

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