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Theaterwettkampf im Improvisieren: "Stereotypen" aus Bielefeld ernten im Publikum die meisten Lacher

Schenkelklopfer: "Bergsteigen in Holland"

Kleinenbremen (tla). Eine Bühne ohne Kulissen, Requisiten und Schauspieler, die keinen Text lernen - das nennt sich kurz: Improtheater. In Kleinenbremen konnte diese spezielle Unterhaltungskunst im "Theater Spektakulär" bewundert werden. "Es macht wirklich viel Spaß, weil wir nicht wissen, was in der nächsten Szene kommt", erzählt Volker Homeier vom Theater Spektakulär Spektakulär (SpekSpek), der die "Match-Veranstaltung" am Samstagabend moderierte.

veröffentlicht am 14.11.2008 um 00:00 Uhr

Das SpekSpek-Expertengespräch über die Landmaschine, die auch Kn

Gegenüber standen sich dabei die Gastgeber-Gruppe SpekSpek mit Rainer, Regina und Stöpsel und die "Stereotypen" aus Bielefeld mit Marvin, Moritz und Sven. "So ein Match, wie wir es nennen, ist schon etwas Besonderes. Das Wetteifern, das bei den Darstellern aufkommt, ist beim Publikum immer beliebt", berichtet der 38-Jährige, der sich über die vielen, begeisterten Zuschauer freute. Der Ablauf des Impro-Wettbewerbs verlief ganz einfach. Wie beim Sport, war zunächst Aufwärmen angesagt - zum Thema Karneval. Das Publikum wurde dabei allzeit mit einbezogen und machte Vorgaben. Beim sogenannten Match forderten sich die beiden Mannschaften immer wieder aufs Neue heraus und kämpften um die Gunst der "Jury". Mit ihren unplanmäßigen Wortwechseln, mit Gestenund Mimik brachten sie die Zuschauer immer wieder zum Lachen. Diese bewerteten mit ihrem Applaus die Teams. Die Skala reichte dabei von eins bis fünf. "Wenn die letzte Stufe vorliegt, müsst ihr schon von zu viel Gelächter vom Hocker gerissen worden sein", erklärte Homeier den Besuchern. Die "Note fünf" fiel durchaus das ein oder andere Mal am Abend und machte den Wettstreit umso spannender. Die Stereotypen konnten unter anderem mit ihrem Rollentausch "Der Zauberlehrling" oder beim Stück "Bergsteigen in Holland" im "Zweikanalton" - deutsch und holländisch - punkten. Mit der Expertenrunde über Landmaschinen oder beim Darstellen von Gegenständen wie Koffer, Tür, Fahrrad oder Bett hatten die Gastgeber SpekSpek die Lacher klar auf ihrer Seite. Am Ende siegten die Stereotypen mit einem knappen Vorsprung von drei Punkten. Volker Homeierüberreichte den Bielefeldern eine Sektflasche mit Wunderkerzen als Pokal: "Es war wirklich eng, und die Nummer ist noch nicht ausgestanden", sagt der ausgebildete Schauspieler, der durchaus eine Revanche im nächsten Jahr plant und in diesem Zusammenhang auf die nächsten Termine hinweist: "Am 13.Dezember krönen wir den Maestro im Improvisieren, und am 21. Dezember betreten Kinder unsere Bühne in Kleinenbremen."



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