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Geschichtsunterricht vom Wiener Forum Theater kam gut an

Schauspiel in der Mensa

Hessisch Oldendorf. Die Mensa der Oberschule als Theater: Die Schüler des achten bis zehnten Jahrgangs sahen das Wiener Forum-Theater. Die vier Schauspieler brachten das Tagebuch der Anne Frank in einer Neuinszenierung auf die Bühne. Mit gezielten Handgriffen waren die wenigen Requisiten schnell auf der großen Bühne platziert und vermittelten den Eindruck einer kleinen Wohnung, die in Wirklichkeit ein Versteck in dem von deutschen Truppen besetzten Amsterdam war. Hier spielten sich die Szenen aus dem Leben der jüdischen Familie Frank aus der Zeit von Juni 1942 bis Anfang August 1944 ab. Gekonnt wurden originalgetreue Rundfunkmeldungen aus jener Zeit eingespielt, die die Authentizität der Aufführung steigerten.

veröffentlicht am 23.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 22:21 Uhr

In einem Schlusswort zitierte der Leiter des Ensembles, Heinz Haiden, den amerikanischen Philosophen George de Santayana mit dem Satz „Diejenigen, die sich nicht der Vergangenheit erinnern, sind verurteilt, sie erneut zu durchleben“ und richtete dabei die Blicke der Schüler auf die aktuellen Krisen- und Kriegsschauplätze der Welt. In einer kurzen Nachbetrachtung zeigten sich die Lehrer beeindruckt von dem ausdrucksstarken und kreativen Ensemble und der Aufmerksamkeit der Schüler.



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