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Fester Termin für viele Gäste: Vehlener Meierhoffest am 19. Mai / Internationales Flair: Pfannengerichte, karibische Salate

Schaumburgsälteste Paderquelle liefert das Brauwasser

Vehlen (sig). Dass es in dieser Woche regnet, stört Holger Meier (noch) nicht. Für die Landwirtschaft ist es ein Segen, und der Bierbrauer kann dadurch sicher sein, dass er auch weiterhin genügend frisches Quellwasser aus dem Bereich des Klosters Möllenbeck bekommt. Das angenehm weiche Wasser füllt er dort in 1000-Liter-Tanks ab.

veröffentlicht am 08.05.2007 um 00:00 Uhr

Ein beliebtes Ziel vieler Gäste ist der Meierhof in Vehlen, wenn

Schon seit einigen Wochen bereitet sich die kleine Vehlener Privatbrauerei auf das Hoffest am Sonnabend, 19. Mai, von 11 bis 18 Uhr unter den alten Kastanien an der Ahnser Straße vor. "Bislang haben wir mit dem Wetter eigentlich immer Glück gehabt, und das wünschen wir natürlich nicht nur uns, sondern auch den vielen Gästen, die an diesem Tag nach Vehlen kommen", wünscht sich Holger Meier. Im Vorjahr steuerten über 1500 Besucher den historischen Hof an der Bückeburger Aue an. Dazu zählten zahlreiche Wanderer und Radfahrer,die sogar aus Ostwestfalen und aus dem Hamelner Raum den Weg nach Vehlen gefunden hatten. Die meisten Gäste kennen die besondere Atmosphäre dieses idyllisch gelegenen Platzes unter den hohen und Schatten spendenden Bäumen, denn das Hoffest gibt es jetzt bereits zum achten Mal. Ein leckeres Pfannengericht und eine knusprige Bratwurst stillen den Hunger auf angenehme Art. Und dann gibt es ja noch vier verschiedene Biersorten: das mild gehopfte helle Meierhofer Pils, das rubinfarbene und aromatische dunkle Pils, das obergärige helle Weizenbier und das durch seinen höheren Malzanteil bernsteinfarbene Weizenbier. "All unsere Biere sind nicht filtriert und damit naturtrüb, was viele Gäste sehr schätzen", weiß Holger Meier zu berichten. Die Möllenbecker Paderquelle, Schaumburgs älteste Quelle, liefert ohnehin ein bekömmliches Brauwasser, weil es nicht so viel Calcium und Magnesium enthält. Aus bescheidenen Anfängen hat sich die weithin noch immer kleinste Privatbrauerei seit dem Gründungsjahr 1992 ständig gesteigert. Weil die Sudpfanne nur 300 Liter fasst, muss schon mit langer Hand vorgearbeitet werden, um für ein so gut besuchtes Fest ausreichend bevorratet zu sein. "Wir schaffen das, alle Zapfhähne werden fließen können", versprechen Thorsten Pöhler und Holger Meier, die selbst nicht sagen können, welcher Biersorte sie dem Vorzug geben. Neben dem inzwischen schon obligatorischen Pfannengericht und der Bratwurst vom rotierenden und damit gesünderen Sander-Grill gibt es diesmal noch einen "Karibischen Salat", den ein Experte aus Tobago zubereitet. Er wird nicht der einzige internationale Festteilnehmer sein. Ein Freund von Holger Meier kommt extra aus London und stammt ursprünglich aus Trinidad.

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