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"Erster Spatenstich" für Wohn- und Geschäftshaus in Bad Nenndorf

Schaumburgs größte Schaustelle

Bad Nenndorf (rwe). Nun laufen die Hochbauarbeiten am neuen Wohn- und Geschäftshaus in der Bad Nenndorfer Fußgängerzone auch offiziell. Investor Dirk Wilhelm Rahlfs und Stadtdirektor Bernd Reese haben den "ersten Spatenstich" vorgenommen - den allerdings mit einer Schaufel.

veröffentlicht am 05.05.2007 um 00:00 Uhr

Investor Dirk Wilhelm Rahlfs und Stadtdirektor Bernd Reese beim

Des einen Leid, des anderen Freud. So beurteilt der Neustädter Dirk Wilhelm Rahlfs das schöne Wetter. Während die Landwirte über die Trockenheit fluchen, spielt diese den Bauarbeitern in die Hände. "Wir liegen voll im Plan", sagt der Neustädter Geschäftsmann, der auf dem ehemaligen Ceha-Bock-Gelände in der Fußgängerzone mit seiner Immobiliengesellschaft ein zweieinhalbstöckiges Wohn- und Geschäftshaus errichtet. Die so genannte Sauberkeitsschicht aus Beton ist bereits gegossen, als nächstes folgt die Sohle. Die künftige Laderampe für den Supermarkt im Untergeschoss ist bereits gut zu erkennen. "Die verschwindet später unter dem Stadtbalkon." So nennt Rahlfs die Plattform, die den Kunden und Spaziergängern einen freien Blick in die Tiefebene beschert. Vom Fortgang der Arbeitenüberzeugen sich täglich zahlreiche Zaungäste. Die Baustelle an der Hauptstraße dürfte Schaumburgs größte Schaustelle sein. "Wir könnten Eintritt nehmen", scherzt Rahlfs in Bezug auf den "Baustellentourismus". Bis Mitte November soll alles fertig sein. Dann können der Discounter "Plus", Drogerie "Rossmann" und "Ernsting's Family" ins Erdgeschoss einziehen. Das Halten der Mieter wertet Rahlfs schon als Erfolg für die Innenstadt. Der Neubau habe ein mögliches Abwandern in die Gewerbegebiete verhindert. Der Investor hofft auf einen Startschuss für das Zentrum und verwies auf die Sparkasse, die ihre Hauptstelle nebenan ebenfalls modernisieren will. Für sein Objekt sind aber noch nicht alle Flächen vergeben. 200 Quadratmeter im Erdgeschoss stehen frei, außerdem sind die drei knapp 110 Quadratmeter großen Wohnungen in den Stockwerken darüber nicht vergeben. "Interessenten gibt es schon", sagt Rahlfs. Er erwartet keine Schwierigkeiten, dafür die ortsübliche Miete von 6,50 Euro pro Quadratmeter zu erzielen.



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