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320 Höhenmeter sind in knapp zwei Stunden überwunden / Fernsicht bis zur "Bunten Stadt"

Schaumburger Reservisten auf dem Brocken

Bückeburg. Krönender Abschluss des traditionellen Harzwochenendes der Kreisgruppe Weserbergland im Reservistenverband war auch in diesem Jahr der Aufstieg zum Brocken. Bei angenehmen Temperaturen und blauem Himmel bot sich den Wanderern ein prächtiges Bild. Der höchste Gipfel Norddeutschlands zeigte sich nicht gewohnt launisch, sondern in strahlendem Sonnenschein.

veröffentlicht am 02.06.2007 um 00:00 Uhr

Geschafft: Die Schaumburger Reservisten sind auf dem Brocken. Fo

Unterkunft hatten die Soldaten der Reserve im Fliegerhorst Goslar gefunden. Möglicherweise doch noch nicht letztmalig, wie vermutet, da die Kaserne im Zuge der Reduzierung der Bundeswehr nun erst 2010 geschlossen werden soll. Der Aufstieg führte von Torfhaus aus auf dem Goetheweg anfangs durch lichte Nadelwälder. Der steile Anstieg auf dem ehemaligen Kolonnenweg musste im prallen Sonnenschein zurückgelegt werden. Entlang der Trasse der Brockenbahn wurde schließlich der letzte Teil der Strecke angegangen. Nach nicht einmal zwei Stunden hatten die ersten Marschierer den Höhenunterschied von 320 Metern überwunden und erreichten das Gipfelplateau. Der 1142 Meter hohe Berg erlaubte eine ausgezeichnete Fernsicht in das Umland. Gut zu erkennen Wernigerode, die "Bunte Stadt am Harz" sowie Bad Harzburg. Auch ein Besuch des Brockenmuseums durfte nicht fehlen. Besonders aufschlussreich die Reste der dort installierten Abhöranlagen, darunter auch Fabrikate bekannter westdeutscher Firmen. Der Rückweg nach Schierke fiel dann merklich leichter, auch wenn der kürzeste Weg ins Tal der steinigste war. Ein zünftiger Hüttenabend rundete das Wochenende ab, das Hauptfeldwebel d.R. Dieter Bierbaum und Hauptgefreiter d.R. Bernd Geißlerorganisiert hatten, dabei maßgeblich unterstützt vom Landeskommando Niedersachsen der Bundeswehr in Hannover.



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