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Harden Barracks: Beginn der Abrissarbeiten / 46 Grundstücke geplant / "Hoffen auf großen Erfolg"

Schandfleck in bevorzugter Lage verschwindet

Obernkirchen (rnk). Auf den zu diesem Anlass eigentlich obligatorischen ersten Spatenstich verzichteten Investor und Stadtoberhaupt - schließlich werden in den nächsten Wochen vor allem Bagger benötigt, um die Gebäude auf den "Harden Barracks" dem Boden gleich zu machen. Aber auch ohne Spaten spürte gestern Nachmittag jeder der Anwesenden den historischen Moment: Mit dem Abriss der Barrackengebäude und der Ausweisung des neuen Baugebietes macht Obernkirchen einen großen Schritt in die Zukunft.

veröffentlicht am 16.01.2007 um 00:00 Uhr

Fest im Griff der Bagger ist in den nächsten Wochen das Gelände

Es war vor allem die Geschwindigkeit, mit der die Entscheidungen gefällt wurden, die im Herbst und Winter den Atem nahm. Nachdem viele Jahre lang Pläne ent- und wieder verworfen worden waren, nachdem sich die Gremien und die Verwaltungsspitze sehr oft mit "nebulösen Vorstellungen und unklaren Finanzierungen" (Bürgermeister Horst Sassenberg) hatten auseinandersetzen müssen, ging es am Schluss ganz schnell. Investor Walter Greve aus Hameln stellte sich und seine Pläne im Rathaus vor, die Stadt nutzte ein paar Kontakte, um sich über die pekuniären Möglichkeiten und baulichen Erfahrungen des Investors zu informieren - und gab schnell grünes Licht: FallsGreve bei der anschließenden Versteigerung des Geländes den Zuschlag erhalten werden, würde ihm die Stadt mitsamt den großen Parteien im Rat keinerlei Steine in den Weg legen. So kam es dann, bekanntlich erhielt Greve den Zuschlag für kolportierte 60 000 Euro. 46 Grundstücke sollen auf den insgesamt 42 000 Quadratmetern der Harden Barracks entstehen, von 490 bis 1400 Quadratmeter Größe. Bis zum Herbst möchte Greve das Gelände soweit in Schuss haben, dass mit den Erschließungsmaßnahmen begonnen werden kann. Dabei werde, so erklärte Greve gestern, auf die Käuferwünsche viel Rücksicht genommen werden. "Wir alle hoffen, dass dies hier ein großer Erfolg wird", formulierte es Sassenberg. Er sprach von "einem Schandfleck in bevorzugter Lage". Gestern waren alle voller Hoffnung, dass dieser Schandfleck sich in nicht allzu naher Zukunft zu einem Wohnort entwickelt, der oberhalb der Stadt landkreisweit seinesgleichen sucht.



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