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"Collyn" als Prototyp in der Polizeiausbildung

Schäferhund-Welpe soll Spürnase werden

Landkreis (jl). Einen ganz besonderen "Personalzugang" meldet die Polizeiinspektion (PI) Nienburg-Schaumburg. Der Neue ist erst elf Wochen alt, von Geblüt Belgischer Schäferhund (Malinois) und hört auf den Rufnamen "Collyn". Er ist der Benjam in der Diensthundegruppe der PI und soll demnächst mit einer dualen Ausbildung beginnen: zum Schutzhund und zur Spezial-Spürnase.

veröffentlicht am 15.02.2007 um 00:00 Uhr

"Collyn" ist nach Angaben von PI-Sprecherin Gabriela Mielke so etwas wie ein Prototyp. Er ist der erste Welpe, den die Polizeidirektion Göttingen im Zuge des Pilotprojektes "Welpenkauf" von einer Züchterin in Lübeck erworben hat. Die Polizei setzt jetzt auf Welpen, um ihre Hunde vielseitiger auszubilden. Duale Verwendbarkeit heißt es in der Amtssprache. Sprich, "Collyn" und Altersgenossen sollen sowohl als Schutzhunde bei der Verbrecherjagd als auch als Spürhunde eingesetzt werden, wenn es um Rauschgift, Sprengstoff, Brandbeschleuniger oder Leichensuche geht. Und so eine komplexe Ausbildung muss laut Mielke bereits im Welpenalter und nicht erst im ersten Lebensjahr beginnen wie bei "Collyns" älteren "Kollegen". Mit einem lebt der braune Welpe jetzt unter einem Dach. Das ist "Robbyn", auch ein Malinois und seines Zeichens Rauschgifthund bei der PI. Das Dach gehört zum Haus von Polizeikommissar Thorsten Gursch und Ehefrau Anne in Drakenburg (Kreis Nienburg). "Robbyn" wird im Herbst neun Jahre alt und steht damit bald vor der "Pensionierung". Zurzeit wird er von seinem Nachfolger immer wieder heftig aufgemischt, womit die erfahrene Spürnase aber gelassenumgeht. Für "Collyn" beginnt bald der Ernst des Polizeihundelebens. Mit 18 Monaten muss er mit Herrchen Thorsten Gursch die erste Diensthundeprüfung meistern.



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