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Auebrücke und Lieferzufahrt werden verbreitert / Gartengelände wird um 65 Zentimeter angehoben

Schäferhof: Planungsfehler werden ausgebügelt

Rehren (la). Die Auebrücke als Zufahrt zur Seniorenresidenz Schäferhof und die Lieferzufahrt am Hintereingang sind zu schmal. Bis Ende des Jahres sollen diese Planungsfehler beseitigt sein. Außerdem wird das zu hohe Gefälle im Garten beseitigt.

veröffentlicht am 28.10.2006 um 00:00 Uhr

Die ersten Planungsfehler werden bereits beseitigt: Zurzeit ist

Im Juli sind die ersten Bewohner in den Schäferhof eingezogen. Im August bemängelte Gemeindebrandmeister Karl-Heinz Nothold die Zufahrt zur Wohnanlage: "Die Brücke über die Aue ist zu schmal. Ohne häufiges Rangieren und Blessuren an der Karosserie unserer Feuerwehrfahrzeuge kommen wir dort nicht auf das Gelände." Aber nicht nur die Feuerwehr hat Probleme mit der Zufahrt. Größere Lastwagen, die Wäsche oder Lebensmittel anliefern, oder Müllfahrzeuge sind zu breit und müssen endlos rangieren, um auf das Gelände zu gelangen. "Selbst Pkw-Fahrer scheinen Probleme zu haben, denn schon häufig fanden wir an der Brücke Radkappen oder Scherben von Blinkern und Scheinwerfern", stellt Hausmeister Hans-Wilhelm Schultz fest. Außerdem sei der Anstrich auf der Brücke ungeeignet. "Der Untergrund ist so glatt, dass man bei Regen leicht ins Rutschen gerät. Wie soll das erst werden, wenn wir den ersten Frost haben?", fragt sich Schultz. "Ein Planungsfehler, der so schnell wie möglich abgestellt werden muss", sagt Helmut Müller, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft MediCare. Das Architekturbüro "Concept-Consulting" aus Bad Gandersheim hat neue Pläne entworfen, die inzwischen von einem Sachverständigen bewilligt wurden. "Noch in diesem Jahr wird der Umbau durchgeführt", verspricht Müller. Die Brücke wird um mindestens 1,20 Meter erweitert. Mindestens, weil die Brücke nach dem Umbau trichterförmig verlaufen wird. Im Einfahrtsbereich von der Auestraße aus, wird sie eine Breite von vier Metern bekommen und sich bis auf 1,80 Meter in Richtung Wohnanlage verschlanken. Der Untergrund soll komplett abgestrahlt und mit rutschsicherem Material gestrichen werden. "Dass bei einem solch großen Projekt wie unserer Seniorenwohnanlage Fehlplanungen vorkommen, kann nicht immer vermieden werden. Aber die Fehler müssen dann auch behoben werden", fordert Müller. Die zu schmale Brücke sei nicht der einzige Planungsfehler, der der "Concept-Consulting" unterlaufen ist. Auch die Lieferzufahrt zum hinteren Gebäudeteil war bislang zu schmal. "Hier konnten die größeren Lastwagen nicht vor den Liefereingang fahren", berichtet der Hausmeister. Immer wieder seien die Lastwagen über die Rabatten gefahren, hätten die Kantensteine weggedrückt, ein Fahrzeug sei in der Schräge abgerutscht. Hier wird nachgebessert: Die Lieferzufahrt wird derzeit durch eine Baufirma verbreitert. Auch der Garten im hinteren Bereich der Wohnanlage muss neu angelegt werden. "Wir haben dort ein Gefälle von sieben Prozent. Das ist zu viel", stellt Müller fest. Bei Regen rutsche die Erde ab, für die Bewohner sei eine Anlage mit großem Gefälle ungeeignet. Daher würde der Garten jetzt um 65 Zentimeter angehoben und neu bepflanzt.

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