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Junge Frau und 20-Jähriger bei Schlägereien verletzt / Fünf Autos demoliert / Diesmal 18 Festwagen beim großen Umzug

Schade: Zwei Attackenüberschatten Erntefest in Heeßen

Heeßen (sig/tw). Mit einem Traumwetter belohnt wurden am Wochenende die jungen Organisatoren des Heeßer Erntefestes, der einzigen Veranstaltung dieser Art in der Samtgemeinde. Erstmalig wurden alle fünf Ortschaften mit einbezogen. Deshalb wurde auch fast überall getoltert, und deshalb standen auf dem Tourenplan nacheinander Heeßen, Buchholz, Bad Eilsen, Ahnsen und Luhden.

veröffentlicht am 25.09.2007 um 00:00 Uhr

Christian Rahe und Nadine Schüler begrüßen die Gästegruppen mit

Weit nach Mitternacht kam es Freitagabend außerhalb des Zeltes und seiner Bannmeile allerdings zu unerwünschten Hahnenkämpfen, bei denen einer jungen Frau ein Arm gebrochen wurde. Polizei und Krankenwagen mussten herbeigerufen werden. Und: Wie die Polizei Bückeburg gestern mitteilte, kam es am Samstag gegen 3.40 Uhr im Umfeld des Erntefestes zu einer weiteren gefährlichen Körperverletzung. Ein bislang unbekannter Festbesucher schlug mit einem gläsernen Bierkrug auf einen 20-Jährigen ein. Das Opfer erlitt dadurch Schnittwunden sowie Hämatome. Last, but not least wurden bei fünf im weiteren Umkreis des Festzeltes abgestellten Autos Außenspiegel abgetreten oder Antennen abgebrochen. Es ist schade, dass mit solchen Zwischenfällen ein sonst sehr gelungenes Fest in Misskredit gebracht wird ... Doch zurück zum Fest selbst: In Sachen Finanzen zeigten sich die jungen "Macher" optimistisch. Das Toltern hatte einiges an Spenden in die Kasse gespült. Heeßens stellvertretender Bürgermeister Kai Alack versicherte, dass die Gemeinde weiterhin diese Form der Brauchtumspflege finanziell unterstützen werde. Größere Klagen über mangelnden Besuch gab es nicht. Die Disko-Runde am Freitag nahm (wie inzwischen überall üblich) erst spät richtig Fahrt auf, dann leider aber mit Nebenerscheinungen, auf die man gerne verzichten kann. An den beiden anderen Tagen lief, sieht man von den besagten Schlägereien ab, alles nach Plan ab. Das gilt auch für die Tanzveranstaltungen. Natürlich sorgte der Sonntag für die Höhepunkte. So gab es 18 Festwagen, die von der Luhdener Feuerwehr sicher durch die Orte geleitet wurden. Die Dorfjugend aus der Schaumburg-Lipper Region war fast vollständig vertreten. Besonders viele Zuschauer warteten vor dem Ahnser Mehrzweckhaus auf den Zug. Dort gab es dann auch eine Tanzeinlage mit mehreren Kreisen. Bürgermeister Heinz Grabbe bedankte sich mit einer Finanzspritze für den ersten Besuch in seinem Ort. Über Luhden ging es danach zurück zum Festplatz. Dort hielt das Erntebauernpaar Christian Rahe und Nadine Schüler eine von Musik und Beifall begleitete gereimte Ernterede. Sie sprachen von einer wegen des Wetters zwar nicht immer leichten Ernte, die aber erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Dazu gab es eine Reihe von Interna, die behandelt wurden und die meist nur die wachsende Schar der Heeßer Dorfjugend kennt. Besonderes Schmunzeln löste der Hinweis darauf aus, dass sich eine Mäusefamilie an einer der beiden Erntekronen vergriffen habe.

Auch dieälteren Semester aus Heeßen haben einen eigenen Wagen un
  • Auch dieälteren Semester aus Heeßen haben einen eigenen Wagen und zeigen damit, dass die Heeßer Dorfgemeinschaft voll hinter ihrer Dorfjugend und dem Erntefest steht. Fotos: sig


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