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Heimspiel gegen den TSV Liekwegen / Fast alle Begegnungen sind von einer Absage bedroht

SC Deckbergen-Schaumburg in Lauerstellung

Kreisliga (seb). In der Kreisliga stehen am Sonntag sieben Partien auf dem Spielplan. Ob diese auch angepfiffen werden können, hängt von der Wetterentwicklung in den nächsten Tagen ab. Bei weiterem Niederschlag würde es zu vielen Spielabsagen kommen. Der NFV-Kreis Schaumburg wird aber keine Generalabsage machen.

veröffentlicht am 28.11.2008 um 00:00 Uhr

Christian Suhr (l.) trägt zur Stabilität in der Abwehr des SC De

SC Deckbergen-Schaumburg - TSV Liekwegen. Dass der SC Deckbergen- Schaumburg eine gute Rolle spielen würde, war den meisten Experten klar, doch dass die Truppe von Trainer Wilhelm Sieker ein reeller Titelaspirant ist, überrascht dann doch ein wenig. Nach 16 Begegnungen rangiert die Sieker-Elf mit 32 Zählern auf Platz vier in der Kreisliga-Tabelle. Der Rückstand auf den Spitzenreiter aus Sachsenhagen beträgt sechs Punkte, auf den Relegationsplatz nur fünf Zähler. Der SC lässt eine Spielanlage erkennen. Der Tabellenvierte trägt von hinten heraus den Ball nach vorne und drischt nicht einfallslos die Kugel nur lang in den gegnerischen Strafraum. Zudem verfügt auch die Defensive über hohe Qualität. 19 Gegentore in 16 Spielen sind normalerweise Standard für eine Spitzenmannschaft. Zieht man allerdings fünf Gegentore aus der 0:5-Niederlage am "grünen Tisch" gegen den SV Sachsenhagen ab und die fünf Gegentore bei der 0:5-Pleite am ersten Spieltag gegen den TSV Exten ab, steht mit nur neun Gegentoren in 14 Partien ein echter Spitzenwert zu buche. Der SC verfügt über eine homogen besetzte Mannschaft. Im Team gibt es keinen überragenden Spieler, alle Akteure bringen sich mit ein und bilden eine starke Gemeinschaft. Das Spiel gegen den TSV Liekwegen wird noch einmal ein dicker Brocken. Die Gäste befinden sich klar im Aufwärtstrend. Allerdings liegt auch in Deckbergen die Spielprognose unter 30 Prozent. SV Sachsenhagen - SC Auetal. Die Gelbhemden brennen auf das Spiel. "Wir werden alles dafür tun, dass das Spiel durchgeführt werden kann. Wenn es weitestgehend trocken bleibt, kann gespielt werden", verspricht Trainer Jürgen Hensel. Beim Tabellenführer ist die Stimmung vorbildlich. Bis auf den flinken Dennis Poschlod hat Hensel alle Mann an Bord und die Qual der Wahl bei der Suche nach der Startformation. "Wir wollen spielen, gewinnen und als Tabellenführer in die baldige Winterpause gehen. Auetal wird aber kein Spaziergang. Die Gäste haben eine gefährliche Mannschaft", erklärt der SVS-Trainer. Die Spielprognose liegt bei 80 Prozent. SV Obernkirchen - FC Hevesen. Traditionell sind die Plätze in Obernkirchen sehr anfällig. Trainer Lars Deppe spricht von Zuständen wie "im alten Rom". Der SVO trainiert schon seit vier Wochen entweder in der Kreissporthalle oder im rigoal. Die Spielprognose liegt unter fünf Prozent. Ob die Partie angepfiffen wird, steht für alle interessierte Fans am Sonntagmorgen auf der Homepage des SV Obernkirchen unter www.sv-obernkirchen1920.de. Für das Spiel am Sonntag sind Artur Jerger und Bastian Nonnenberg noch gesperrt. Ralf Schmeding und Johannes Vinke sind ebenfalls fraglich. TSV Exten - TSV Algesdorf. Der Tabellenzweite musste die Trainingseinheiten in die Halle verlegen. "Der Platz war noch leicht angefroren, zudem ist er sehr uneben. Die Verletzungsgefahr sei einfach zu groß. Aber das Hallentraining macht den Jungs viel Spaß. Die spielerischen Aspekte stehen in der Halle natürlich im Vordergrund", stellt Trainer Bernd Riesner klar. Beim TSV sind alle Mann an Bord. Nur Philipp Wolter fehlt. Der ballgewandte Mittelfeldspieler steigt erst nach der Winterpause wieder ins Training ein. Auch beim Tabellenzweiten liegt die Spielprognose nur bei 25 Prozent. TSV Bückeberge - MTV Rehren A.R. Nach neun ungeschlagenen Spielen, davon sieben Siege, kassierte der TSV Eintracht Bückeberge zuletzt zwei 0:3-Pleiten. "Das junge Team hatte einen kleinen Hänger, war nicht so konzentriert. Hinten standen wir schlecht und vorne haben wir viele gute Tormöglichkeiten liegen gelassen. Aber diese Schwächephase ist normal, für so ein junges Team", analysiert Co-Trainer Hartmut Buhr. Die Stimmung und die Moral sei weiterhin bestens, verrät der zweite Mann an der Seitenlinie. Der Gastgeber kann aus dem Vollen schöpfen, allerdings liegt die Spielprognose lediglich bei fünf Prozent. TuS Sülbeck - SV Nienstädt. Der TuS richtet sich so langsam auf die Winterpause ein. Der Platz ist sehr seifig und sumpfig. Ein normales Training fand schon seit zwei Wochen nicht mehr statt. "Wir müssen das beste aus unserer Lage machen. Mit Laufeinheiten und in der Soccer-Halle halten wir uns in Schuss. Aber den anderen Mannschaften geht es doch genauso", berichtet Trainer Steffen Mitschker. Natürlich wäre das Derby gegen den SV Nienstädt noch einmal ein Highlight für den Tabellenelften. In Sülbeck fehlen nur die Langzeitverletzten Frank Ebert und Tobias Bühmann. Die Spielprognose liegt bei fünf Prozent. TuS Riehe - TuS Lüdersfeld. Die Lust auf Fußball ist beim Gastgeber natürlich vorhanden, doch allein es fehlt der Glaube, dass die Partie auch stattfinden kann. "Wir sind wetterabhängig. Sollte es regnen, sehe ich kaum Chancen, dass das Spiel angepfiffen werden kann. Wir haben nur einen Platz, den wollen wir nicht umpflügen", stellt Trainer Dirk Matthias klar. Die letzten Übungsstunden fanden im Soccer-Park statt oder es wurde eine kurze Laufstrecke zurückgelegt. Der Abstiegskandidat ist im Kellerduell gegen einen direkten Konkurrenten personell gut aufgestellt, doch die Spielprognose liegt unter zehn Prozent.

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