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Zug auf Namen "Bad Nenndorf" getauft / Großer Bahnhof bei Zeremonie

S-Bahn fährt als Botschafterin

Haste (tes). So einladend hat sich der Bahnhof Haste lange nicht präsentiert. Anlass für das Großaufgebot an Ratsleuten, Funktionsträgern und Bürgern aus Bad Nenndorf, Haste und Suthfeld sowie Bahnvertretern: In einer feierlichen Zeremonie bei Freiluft-Büfett und Sekt haben Bürgermeisterin Gudrun Olk für die Stadt Bad Nenndorf und Marketingleiter Guido Verhoefen für die "DB Regio AG" eine S-Bahn auf den Namen "Bad Nenndorf" getauft.

veröffentlicht am 02.11.2007 um 00:00 Uhr

Sektdusche und Beifall für die "Bad Nenndorf": Umringt von Fotog

Name und Stadtwappen befinden sich beidseitig an den Enden des Zuges und werben ab sofort im gesamten S-Bahnnetz für die Kurstadt am Deister. "Damit trägt der 17. von insgesamt 46 S-Bahn-Zügen einen Städtenamen", so Uwe Wolff vom Regionalbüro Kommunikation der Deutschen Bahn. "In Schaumburg ist es der Dritte", sagte Samtgemeindebürgermeister Bernd Reese. Joachim Wohlfarth hatte mit einem Schreiben an die Stadt den Stein ins Rollen gebracht. "Mir war aufgefallen, dass die Namen anderer Kurorte schon an Zügen zu finden waren", so der Waltringhäuser. Laut einer Information von Bahnsprecher Hans-Jürgen Frohns benutzen täglich rund 1800 Reisende die 76 S-Bahn-Verbindungen in Bad Nenndorf. Wegen der Eingleisigkeit der Strecke konnte die Bahn nicht im Bahnhof Bad Nenndorf getauft werden. Der größere Bahnhof in Haste, ohnehin vom Großteil der Pendler als Umsteigebahnhof benutzt, wurde kurzerhand herausgeputzt (siehe "Übrigens"). Im Grußwort beneidete Bürgermeisterin Gudrun Olk angesichts der vorbeirauschenden Züge den stimmgewaltigen Eisenbahnchor Waltringhausen-Haste: "Gegen sie kommt kein Zug an."

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