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Jäger erschießt 126-Kilo-Keiler / Kollegen gratulieren

Saudhof bringt starkes Schwarzwild zur Strecke

Mainzholzen (hot). „Ich habe bereits über 250 Sauen geschossen, aber dies ist das mit Abstand stärkste Stück Schwarzwild, das ich je zur Strecke gebracht habe“, stellt Helmut Saudhof fest. Der 50 Jahre alte Landwirt und Jäger aus Mainzholzen erlegte am Rand des Elfas einen ungefähr sechs Jahre alten Keiler, der ausgeweidet 126 Kilo wog.

veröffentlicht am 09.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 02:41 Uhr

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Es ist Donnerstagabend gegen 22.45 Uhr. Bei bestem Mondlicht sitzt der Jäger Helmut Saudhof auf einem Hochsitz am Böhneberg in Mainzholzen. Plötzlich traut er seinen Augen nicht, eine riesige Wildsau tritt aus dem Maisschlag heraus, ein weiteres Tier folgt. Eine Bache und einen Keiler erkennt er, legt an und gibt mit seiner Büchse einen Schuss ab. Der Keiler sackt zusammen, die ungefähr 80 Kilogramm schwere Bache rennt davon. „Der Schuss war voll auf das Blatt platziert“, betont Saudhof, der bereits seit seinem 18. Lebensjahr zur Jagd geht.

Für den Abtransport braucht er Hilfe. Er fährt nach Hause und weckt seinen Sohn, der in diesem Jahr seinen Jagdschein gemacht hat. Jungjäger Hannes Saudhof fährt mit dem Schlepper zum Böhneberg. Die Wildsau wird mit dem Frontlader gehoben und zum Hof gebracht. Die Balkenwaage zeigt schließlich 126 Kilo an. Riesige scharfe Waffen sind am Kiefer zu sehen.

Der große Treffer des Waidmanns spricht sich in Windeseile herum. Der Förster des zur Staatsforst Dassel gehörenden angrenzenden Reviers, Uwe Zywina, und sein Jäger Otto Strohmeier meinen, dass sie den Keiler schon öfters beobachtet haben. Der Kreisjägermeister aus Einbeck gratuliert zum Jagderfolg. Genauso wie Doktor Gerhard Becker, der zusammen mit seinem Sohn Gerald das Revier in der Feldmark Mainzholzen gepachtet hat. Ein Tierpräparator wird den Kopf aufarbeiten, der dann allerdings mit Nachbildungen der scharfen Eckzähne ausgestattet wird.

Denn die Original-Waffen sollen so aufbereitet werden, dass sie bei der Trophäenschau ausgestellt werden können. Und Jäger Helmut Saudhof hofft auf weiteren Erfolg, nachdem er bereits in diesem Jahr einen kapitalen Hirsch in Brandenburg erlegt hat, soll es nächstes Jahr nach Afrika gehen.

Helmut Saudhof (links) freut sich über den kapitalen Keiler, den er geschossen hat.

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