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Familientreffen der "Auetaler Linie" / Grabplatte des Vorfahren im Schlosshof besichtigt

Sassenbergs treffen sich auf der Arensburg

Auetal/Steinbergen (la). Nachdem sich im letzten Jahr die "Vehlener Linie" der Sassenbergs im Schloss Arensburg getroffen hatte, waren jetzt die Auetaler Familien mit dem Namen Sassenberg daran interessiert, woher ihre Vorfahren kommen.

veröffentlicht am 07.10.2008 um 00:00 Uhr

Dirk Sassenberg an der Grabplatte seines Vorfahren.

Dirk Sassenberg aus Steinbergen, Pächter des Arensburger Parks, der sich zurzeit um das leer stehende Schloss und seine weitläufige Anlage an der Autobahn A 2 kümmert, hatte die Verbindungen geknüpft und Edith sowie Margarete Sassenberg gewinnen können, die den knapp 30 Mitgliedern der "Auetaler Linie" den Stammbaum erklären wollten. Der geht in die zehnte Generation zurück bis in das Jahr 1814, als Johann-Friedrich-Wilhelm Sassenberg das Licht der Welt erblickte. Er kam einst von Kleinenbremen nach Schoholtensen in das Auetal und sorgte auch hier für eine Verbreitung des Familiennamens. "Der Ursprung der Familie ist aber noch viel älter", wusste Björn Sassenberg zu berichten, der auf Einladung aus Hannover angereist war und dem Treffen beiwohnte. Er hatte ein Schaumburg-Lippisches Heimatblatt mitgebracht, in dem sich die Chronik der Sassenbergs bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. 1556 schied Sergius (Anton Caesar) Sassenberg aus dem Leben und wurde auf dem Friedhof in Meinsen beigesetzt. Seine Grabplatte mit einem knienden Ritter und einem Kruzifix trägt die Inschrift: "A. Caesar Johannes Sassenberg" und ist heute im Schlosshof der Arensburg in der dicken Befestigungsmauer zu sehen. Hier schließt sich auch der Kreis, warum das Treffen auf der Arensburg stattfand. Die Vorfahren der Schaumburger Sassenbergs entstammen einem alten Rittergeschlecht, das nachweisbar bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts auf der Burg Sassenberg nahe der Stadt Sassenberg im Kreis Warendorf im Münsterland ansässig war. Nach den spannenden Erzählungen und Geschichten nutzten die Gäste den Besuch im Schloss, um sich den "blauen Salon" anzuschauen und den Turm mit den 110 Stufen zu erklimmen. Von dort aus genoss man einen wunderschönen Blick in das Auetal und das Schaumburger Land.



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