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WGS gegen den Ankauf des "Alten Hafens"

Sasse: "Das wird ein Fass ohne Boden"

Rinteln (wm). Heute will sich der Verwaltungsausschuss mit dem Ankauf des "Alten Hafens" von der Bundeswasserstraßenverwaltung befassen (wir berichteten). Wie WGS-Fraktionsvorsitzender Heinrich Sasse und Ratsmitglied Gert Armin Neuhäuser gestern erklärten, werde sich die WGS gegen einen Kauf aussprechen. Nach einem der WGS vorliegenden Wertgutachtenüber das Hafengelände würde allein eine Vorschüttung, um die marode 39 Jahre alte Spundmauer abzusichern, rund 25 000 Euro kosten. Zudem sei das Hafenprofil für Sportboote derzeit ungeeignet, da es keine Wendemöglichkeit gebe. Da drohe der Hafenkauf ein "unsinniges Prestigeprojekt zu werden - ähnlich der Erlebniswelt Renaissance, ein Fass ohne Boden", warnte Sasse.

veröffentlicht am 06.09.2007 um 00:00 Uhr

Neuhäuser hat auch rechtliche Bedenken. Das gesamte Gelände liege im Überschwemmungsgebiet der Weser und müsse deshalb von einer Bebauung freigehalten werden. Deshalb sei es schon unter diesem Aspekt nicht möglich, hier eine Hafengastronomie oder ein Hotel anzusiedeln.



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