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Ab Anfang Mai: Dach wird für rund 120 000 Euro komplett erneuert / Außengelände folgt nächstes Jahr

Sanierung: Reitverein steht in den Startlöchern

Rinteln (crs). Nach 18 Jahren Diskussion um den Standort am Steinanger und dem entsprechenden Investitionsstau geht es für den Reit- und Fahrverein Rinteln endlich los mit der dringend notwendigen Instandsetzung des Vereinsgeländes. Ab Anfang Mai wird das alte, kaputte Asbestdach der Halle komplett erneuert. Für rund 120 000 Euro soll dieser erste Schritt der nötigen Investitionen bis Ende Mai abgeschlossen sein.

veröffentlicht am 31.03.2008 um 00:00 Uhr

Bei der Mitgliederversammlung am Freitag hat Vorsitzender Jörg Bressem den Sanierungs-Fahrplan im Detail vorgestellt. Ebenso wie für den SC Rinteln bedeutete das endgültige Aus für die Steinanger-Bebauung im Juni 2007 auch für die Reiter das Ende einer zwei Jahrzehnte währenden Zitterpartie. "Jetzt konzentrieren wir uns voll auf diesen Standort,über eine weitere Auslagerung wird nicht mehr diskutiert", zurrt Bressem den Fahrplan fest. Um den Standort wieder herzurichten, seien mehrere Einzelschritte erforderlich. In diesem Jahr wird zunächst das dringlichste Vorhaben angepackt: "Das Dach ist massiv undicht, die Giebel gefähr- lich", stellt Bressem dar. Die notwendigen Arbeiten sind bereits an zwei Firmen aus der Region vergeben, deren Kostenvoranschlag bleibt sogar unter der vereinsinternen Kalkulation: Rund 120 000 Euro soll die Sanierung kosten. Zuschüsse für alle erforderlichen Maßnahmen - im nächsten Jahr ist das Außengelände dran - bekommt der Verein vom Kreissportbund (wie beantragt knapp 48 000 Euro) und von der Stadt, die den Reitverein mit je 55 000 Euro in den Jahren 2008 und 2009 unterstützt. Diese 110 000 Euro bleiben unter den vom Verein beantragten knapp 148 000 Euro - das erhöht den erforderlichen Eigenanteil der Reiter von 79 000 Euro um zusätzliche 38 000 Euro auf 117 000 Euro. "Das müssen wir verkraften und so hinnehmen", sagt Bressem, der sich bei Stadt und KSB schriftlich für die Förderung bedankt hat, "denn das ist nicht selbstver- ständlich." Angesichts der Finanzierungslücke von 38 000 Euro (Bressem: "Das macht uns schon ein bisschen Sorgen") will die Vereinsführung auch weitere Einnahmequellen erschließen. So soll die Südseite des Daches dauerhaft an einen Betreiber von Photovoltaikanlagen vermietet werden. Die "enorme Eigendyna- mik", die Vorsitzender Bressem dem Verein mit seinen engagierten Ehrenamtlichen attestiert, wird vor allem in den kommenden Wochen zum Tragen kommen müssen: Die Mai-Wochenenden sind komplett für Arbeitseinsätze der Vereinsmitglieder in der Halle vorgesehen. Auch die Nachbarschaft am Steinanger wird in einer eigenen Veranstaltung genauüber die Bauarbeiten informiert. "Wir bitten um Verständnis für die nicht ausbleibenden Belästigungen während der Bauzeit", sagt Jörg Bressem - und lädt im Namen des Vereins bereits jetzt alle Anlieger zum großen Grillfest am Sonnabend, 31. Mai, ein. Dann nämlich sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.



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