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Ehrenmal: VVOübernimmt Trägerschaft

Sandsteinplatten blinken wie neu

Obernkirchen (sig). Der Zahn der Zeit neigt auch am Ehrenmal an der Rathenaustraße, das 1930 errichtet wurde. Dort sind laufend Pflegemaßnahmen erforderlich, die vom städtischen Baubetriebshof wahrgenommen werden. Jetzt stand eine Aufgabe an, um die sich nur Spezialisten kümmern konnten. Klaus-Peter Oberheide war der Initiator, der zusammen mit dem Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVO) die Restaurierung der Gedenktafeln in der Mitte des Denkmals angeschoben hat.

veröffentlicht am 08.11.2007 um 00:00 Uhr

Zuletzt waren die in Stein gemeißelten Namen der Opfer des Zweiten Weltkrieges aus der Bergstadt kaum noch zu lesen. Schmutz, Flechten und Moose füllten die Zwischenräume aus und überzogen inzwischen die gesamte Oberfläche der Sandsteinplatten. Auf diese Weise blieb immer eine gewisse Feuchtigkeit auf den Tafeln, die den Grad der Verschmutzung nur noch förderte. Der Vorstand des VVO entschied sich, diese Sanierung als Träger zu übernehmen. Zur Finanzierung tragen Sponsoren bei. Dazu gehört auch der Steinmetz Caus Meier, Inhaber der Firma "Meier Naturstein". Die von seinem Betrieb vorgenommenen Arbeiten sind so fachmännisch ausgeführt worden, dass jetzt alle Gedenktafeln absolut sauber sind und aussehen, als seien sie frisch vom Steinmetz angeliefert worden. Auch einige Stufen zwischen den Platten mussten saniert werden. Bürgermeister Oliver Schäfer zeigt sich hocherfreut über das Ergebnis. Das Denkmal sei jetzt aufgewertet und zum Volkstrauertag in einem vorzeigenswerten Zustand, lautete sein Resümee. Dafür dankte er der Vorsitzenden des VVO, Barbara Roeder-Schmidt, und ihrem Stellvertreter Franz Kurnierski und wies darauf hin, dass auch der Baubetriebshof hier in der letzten Zeit etliche Verschönerungen vorgenommen habe. Bauhofleiter Karl Harting erinnerte im Gespräch mit unserer Zeitung daran, dass die wassergebundene Decke an der Ostseite durch Rasen ersetzt worden ist. Anstelle der alten Hecke, die durch einen Verkehrsunfall stark beschädigt worden ist, wurde eine neue Rotbuchenhecke gepflanzt. Außerdem sind an der Rathenaustraße zwei Trauerbirken entfernt worden, die in den Bereich der Fahnenmasten hineinwuchsen. Dafür stehen dort jetzt zwei so genannte Säuleneichen, die gerade nach oben wachsen und keine breite Krone ausbilden. "Arbeit gibt es am Denkmal eigentlich immer; entweder muss der Rasen gemäht oder Grün geschnitten sowie Unkraut beseitigt werden", versicherte Harting. Jetzt im Herbst gebe es daraus hinaus einen nicht geringen Laubanfall. Vom Bürgermeister erfuhren wir, dass 2008 weitere Geldmittel für die Pflege der Anlage eingesetzt werden. Unter anderem möchte die Stadt an der Nord- und Südseite Kugeleichen pflanzen.



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