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Exten-Rinteln gewinnt in Lügde 18:17

Sandra Köllner behält die Nerven: Pokalsieg für HSG

Handball (mic). In einem nicht schönen, aber unheimlich spannenden Spiel behielt die HSG Exten-Rinteln gegen den unterklassigen TuS "Westfälische Eiche" Lügde die Oberhand und zog mit einem 18:17-Pokalsieg in das WSL-Halbfinale ein.

veröffentlicht am 10.12.2007 um 00:00 Uhr

15 Sekunden vor dem Schlusspfiff bewies Sandra Köllner Nervenstärke und verwandelte einen Siebenmeter zum umjubelten Siegtreffer. "Das uns in Lügde kein Spaziergang erwartet, war klar. Die TuS-Spielerinnen haben gekämpft wie die Löwen. Wir haben geschlafen, kaum spielerische Mittel gefunden und erschreckende Fehler gezeigt. Egal, am Ende zählt nur das Ergebnis und das wir weiter sind", meinte HSG-Trainer Hermann Hintze. Die griffigen Gastgeberinnen erwischten einen 4:1-Blitzstart und bestimmtenüber eine 5:4-Führung das Spielgeschehen. Beim 7:7-Zwischenstand durch Kirstin Voß und Coralie Hesse kam kurzfristig Hoffnung bei den Weserstädterinnen auf. Doch der WSL-Klassist forcierte das Tempo und zog mit Dampf zur deutlichen 11:7-Pausenführung davon. Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich die Hintze-Sieben immer wieder heran und lag sogar beim 14:13-Zwischenstand vorn. Doch die HSG-Crew agierte zu zerfahren und hektisch. Lügde konterte und ging mit 16:14 in Front. Erst in der 58. Minute markierte die HSG Exten-Rinteln den 17:17-Ausgleich, ehe Sandra Köllner kurz vor dem Schlusspfiff einen kühlen Kopf behielt und einen Siebenmeter zum schmeichelhaften Siegtreffer verwandelte. Im Halbfinale trifft die HSG Exten-Rinteln in eigener Halle auf den Sieger aus der Partie MTV Elze gegen DJK BW Hildesheim II. HSG: Köllner 4, Chmelnik 2, Bembenneck 3, Voß 3, Pawel 2, Hesse 2, Hücker 2.



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