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Umweltminister unterwegs im Kreis

Sander lobt Pflege der Schutzgebiete

Kreis Holzminden (fhm). „So geschieht eine ökologische Aufwertung der Naturschutzgebiete“, lobte Umweltminister Hans-Heinrich Sander die Arbeit der Unteren Naturschutzbehörde in Kooperation mit Landwirten im Landkreis Holzminden.

veröffentlicht am 28.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 12:41 Uhr

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Niedersachsens Umweltminister unternahm mit Landrat Walter Waske, Walter Dormann und Michael Buschmann vom Landkreis eine Bereisung verschiedener Naturschutzgebiete. „Das Land zahlt an die Kreise Gelder für die pflege von Naturschutzgebieten. Das soll keine Kontrolle sein, sondern die persönliche Information, wie mit dem Geld umgegangen wird.“

Land zahlt in diesem Jahr 160 000 Euro

Waske, Dormann und Buschmann informierten den Minister, dass im gesamten Landkreis insgesamt 23 Naturschutzflächen mit Pflegemaßnahmen bereut werden. 2008 zahlte das Land dafür 44 000 Euro, in diesem Jahr werden es 160 000 Euro sein. Am Burgberg bei Bevern präsentierte der Landkreis die grundsätzliche Naturschutzarbeit.

Man schließe zumeist Verträge mit Landwirten oder kleineren Unternehmen, die dann für die Pflege der Naturschutzflächen zuständig sind. Bei Warbsen nahm Minister Sander die Pflege eines Kalkmagerrasens in Augenschein, am Weinberg bei Rühle informierte er sich wiederum über einen gepflegten Kalkmagerrasen, der demnächst für Beweidung zur Verfügung stehen soll und bei Linse wurde eine Fläche präsentiert, die von der Verbuschung befreit und wieder als Grünfläche aufgebaut wurde.

Entscheidend bei der Pflege der Gebiete sei, dass nach der Ernstinstandsetzung auch die Nachpflege der Flächen konzentriert und regelmäßig vorgenommen werde. „Für uns sind dabei die Landwirte die wichtigsten Partner“, machte Michael Buschmann deutlich. Einmal pro Jahr gebe es Gesprächsrunden mit den Landwirten und bei der Jahreshauptversammlung des Landvolks sei die Untere Naturschutzbehörde präsent. „Die Kommunikation ist positiv.“ Die Hauptarbeit der Pflege werde von den Landwirten geleistet.

Sander sicherte zu, dass er bestehende bürokratische Hemmnisse überwinden will. Er lobte die Arbeitsteilung zwischen Land und Landkreis, wonach die Arbeit bei den Unteren Naturschutzbehörden der Landkreise liege und das Geld für diese Pflegemaßnahmen vom Land komme. Nicht in allen Landkreisen funktioniere diese Arbeit so gut wie im Landkreis Holzminden.



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