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Ob neu dazu gekommen oder lang dabei, neues Wissen gab es für alle

Saisonstart der Wasserretter

HAMELN. Wenn die Temperaturen steigen, wird es Zeit die Saison zum Wachdienst an der Weser vorzubereiten.

veröffentlicht am 15.06.2017 um 00:00 Uhr

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Die als „Bootsgasten-Einweisung“ innerhalb der DLRG bekannt dient zur Ausbildung der Bootsbesatzungen, die die Bootsführer unterstützen. Jeden Sonntag findet man die ausschließlich ehrenamtlich Tätigen in den Sommermonaten am DLRG-Vereinsheim und mit den Rettungsbooten auf der Weser. „Ihr seid ja heute nicht hergekommen, um rumzugammeln“ begrüßte der stellvertretende Leiter Einsatz Peter Breitkopf morgens neckend die Gruppe. Darunter drei Neulinge: Tara Vakili und Jonas Pommerin kennen zwar alle vom Rettungsschwimmtraining im Hallenbad Einsiedlerbach, jedoch machen sie in diesem Jahr das erste Mal Wachdienst. Maximilian Meyer hingegen ist vor einiger Zeit wegen seiner Ausbildung nach Hameln gezogen und deshalb zur Ortsgruppe Hameln gewechselt. Er bringt schon Küstenerfahrung aus Scharbeutz mit. Frischer Wind und sehr bereichernd für alle. Von den Bootsführern Friederike John, Janina Breitkopf und Julius Reiner und den erfahrenen Bootsgasten wurden die Drei unkompliziert unter die Fittiche genommen. In der Begrüßung umriss Peter Breitkopf grob die Aufgaben und Ziele der DLRG und Torben Lauterbach berichtete von den zwei Wochen Wachdienst an der Küste mit Peter Breitkopf als Wachleiter. Jonas Kurkowski und Maximilian Reiner erhielten bei dieser Gelegenheit ihre Urkunden über das erfolgreiche Absolvieren der Fachausbildung Wasserrettungsdienst, die innerhalb der DLRG als Voraussetzung zur Teilnahme am Zentralen Wasserrettungsdienst-Küste dient. „Wir machen unsere Arbeit professionell! Man erwartet von uns ein souveränes Auftreten. „Wir sind besser als andere! Wir sind Vorbild!“ - Ansagen, die die erfahrenen Teilnehmer bereits kannten und die Neuen keineswegs einschüchtern sollten. An sechs Ausbildungsstationen erfolgte danach die Einweisung in die Wachstation, die Funkeinweisung, die Knotenkunde, der Umgang mit dem Erste-Hilfe-Material, das Flaggen und letztlich das beliebte Boote slippen. Dazu gehörte, dass man sich am Standort auf der linken Flussseite befindet bei Flusskilometer 134, weil es noch 134 km bis Hannoversch Münden sind. Oder dass das Kennwort für den DLRG Betriebsfunk der Adler ist und der Funkverkehr so umfassend wie nötig, aber so kurz wie möglich gehalten werden sollte. Formalitäten mussten auch erfüllt werden. Die Sprechfunkunterweisung endete mit dem Unterschreiben der Funkbelehrungsvordrucke. Ihr neu erworbenes Wissen konnten die Bootsgasten bereits unter Beweis stellen. Die nächste Sonderveranstaltung wird das Drachenbootrennen auf der Weser am 17. Juni 2017.pr

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