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Reinhard Möller stiftet Ruhebank / Aussicht bis ans Steinhuder Meer

"Sätt di doal un ruehe di out"

Ahnsen (tw). "Wer hier Platz nimmt, genießt an Tagen mit guter Sicht einen Ausblick, der bis zum Steinhuder Meer reicht", schwärmt Reinhard Möller. "Hier" - das ist der Platz an dem Splittweg, der oberhalb des Reiterhofes von Friedrich Wilhelm Lohmann gen Waldkante führt. Er ist seit kurzem Standort einer Holzbank, die Möller selbst gefertigt und der Gemeinde geschenkt hat. Das Sitzmöbel aus Eiche ersetzt einen Vorgänger an gleicher Stelle, der im Laufe der Zeit marode geworden war. "Sätt di doal un ruehe di out" hat der Ahnser im schönsten Platt in die Lehne graviert; daneben steht der Zusatz: "Widdensen 2007", stehen aberauch die Initialen des Spenders.

veröffentlicht am 23.11.2007 um 00:00 Uhr

"Sätt di doal un ruehe di out" ist in die Lehne der Bank geschni

Der Standort ist auch noch aus einem anderen Grund gut gewählt, denn: "Der Weg, an dessem Rand die Bank steht, führt direkt in den Harrl hinein und ist deshalb bei Spaziergängern und Wanderleuten sehr beliebt", weiß Ahnsens Bürgermeister Heinz Grabbe. Das Holz, aus dem die Bank getischlert wurde, stammt aus Möllers eigenem Baumbestand. Werübrigens meint, das Teil stünde in seinem eigenen Garten viel besser, braucht gar nicht erst mit dem Kleinlaster anreisen und bei Nacht und Nebel lange Finger zu machen. Möller hat die Bank fest im Untergrund verankert.



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