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Buntgemischtes Jubiläumskonzert des Chorbezirks Hameln-Pyrmont in der Pfarrkirche St. Augustinus in Hameln

Sänger leben länger – und lassen sich gern fortbilden

Hameln. Bei strahlendem Frühlingswetter konnte die Vorsitzende des Chorbezirks, Cornelia Valentin, viele Gäste und Chöre zum 65-jährigen Jubiläum des Chorbezirks Hameln-Pyrmont in der Pfarrkirche St. Augustinus in Hameln begrüßen. In der Chronik des Chorbezirks zeigte sich, dass bisher sieben Vorsitzende den Chorbezirk geleitet haben, darunter Richard Lange, Friedel Kilian und Helmut Fecho, der als aktiver Sänger begrüßt wurde. Besonders geprägt wurde der Chorbezirk durch den vor zwei Jahren verstorbenen Günther Helmer, der viele Benefizkonzerte zugunsten der Flutopfer und der Landesmusikakademie Wolfenbüttel organisierte, das Hafenkonzert am Weserufer ins Leben rief und auch erfolgreich Bewertungssingen des niedersächsischen Chorverbandes umsetzte. Sein besonderes Interesse galt der Kinder- und Jugendarbeit, die vom neuen Vorstand im letzten Jahr durch ein Projekt „Lebendiger Kinderchor“ erfolgreich ergänzt wurde. Künftig wird die Fortbildung der Sänger in den Vordergrund rücken. Zu den Ehrengästen zählten Landrat Rüdiger Butte, der die Chöre ermunterte, den Mut zu haben, Chorgemeinschaften zu bilden und Kinder und Jugendliche anzusprechen. Ursula Wehrmann, stellv. Bürgermeisterin der Stadt Hameln, hob den gesundheitsfördernden Effekt des Singens hervor. „Sänger leben länger und gesünder“, stellte sie fest. Auch die Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller ließ es sich nicht nehmen, dem Chorbezirk zu gratulieren und outete sich als passives Mitglied von einem der anwesenden Chöre. Alexander Jordan überbrachte Grüße vom Niedersächsischen Chorverband und hob die vorbildliche Jugendarbeit des Chorbezirkes hervor. Nach der feierlichen Eröffnung mit dem Präludium IV von J.-S. Bach, gespielt von dem jungen Studenten Matthias Götte, stimmten alle Gäste voller Begeisterung den Kanon „Lasst uns miteinander singen, loben, danken dem Herrn“ ein, der auch eine wunderbare Überleitung zu den Grußworten des Hausherrn, Pfarrer Wingert, war.

veröffentlicht am 21.04.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 16:41 Uhr

Der Volkschor Groß Berkel unter der Leitung von Harald Schmidtke brachte mit einem „Feuerwerk der guten Laune“ von Johann Strauß gleich eine gewisse Leichtigkeit in das Konzert, gefolgt von der neuen Chorgemeinschaft MGV Fidelitas Afferde und MGV Grohnde. die, mit Heiner Westerhoff als Chorleiter, in ihren Liedern die unbändige Freude über Leben, Natur und die Welt zum Ausdruck brachte. Der Frauenchor des Bergmusikvereins Osterwald nahm die Zuhörer mit auf eine musikalische Zeitreise durch mehrere Jahrhunderte, um mit dem afrikanischen Gospel „Siyahamba“ zu schließen. Ausdrucksstark auch die Männer der Chorgemeinschaft Bad Pyrmont. Chorleiter Werner Möller verstand es, die Sänger mit seinem Dirigat aus der Reserve zu locken. Bei „Gott nur allein“ und „Glocken der Heimat“ war Gänsehaut programmiert. Getragen von der guten Stimmung, ging es zu den maritimen Klängen des Shantychors Bisperode, bevor mit allen Chören und Gästen das Lied „Musik kennt keine Grenzen, Gesang erfüllt die Welt“ den Abschluss bildete.



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