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Jeder Zweite spart für Wohneigentum

Sachwerte liegen im Trend – auch die Immobilie

veröffentlicht am 28.01.2012 um 00:00 Uhr

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Bereits 2010 hat der Wirtschaftsaufschwung dazu beigetragen, dass sich wieder mehr Bundesbürger an und in die eigenen vier Wände trauen. Dieser Trend hielt auch 2011 an: Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamts stieg die Zahl der Baugenehmigungen seit Anfang des vergangenen Jahres um 28 Prozent an. Mit 33 Prozent ist der Zuwachs bei Ein- und Zweifamilienhäusern und Eigentumswohnungen sogar überdurchschnittlich hoch.

Ein Grund für steigende Bauinvestitionen ist die nach wie vor günstige Zinssituation. Nach Angaben des Finanzexperten Max Herbst ist Baugeld bei einer Zinsbindung von fünf Jahren derzeit für weniger als drei Prozent zu bekommen. Wer sich zinsmäßig für zehn Jahre bindet, kann seine Finanzierung immer noch zu Zinssätzen unter 3,5 Prozent abschließen.

Das kommt dem aktuell klar erkennbaren Investitionstrend der deutschen Bevölkerung zu Sachwerten entgegen. Aufgrund der anhaltenden Diskussion um die internationale Staatsschuldenkrise und deren mögliche Folgen sind viele Bundesbürger zunehmend verunsichert. Das bestätigt die Umfrage des Verbands der Privaten Bausparkassen in Berlin: Danach spart mittlerweile jeder zweite Bundesbürger für den Erwerb oder die Renovierung von Wohneigentum. Verbandssprecher Alexander Nothaft: „Wer Wohneigentum besitzt, spürt seine Geldanlage täglich. Und kann sie genießen.“ Wer anderswo investiere, bekomme dagegen normalerweise nur regelmäßig Kontoauszüge. Dabei sei Wohneigentum, so Nothaft, allemal sicherer.

Wer staatliche Fördergelder nutzen möchte, sollte sich bei seiner Bank darüber informieren.

Ein Grund für steigende Bauinvestitionen ist die nach wie vor sehr günstige Zinssituation.

Foto: Foto: djd/Verband der Privaten Bausparkassen



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