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Russisch Roulette auf dem Schulweg

Nienstädt (jl). Eine unübersichtliche Kurve mit einer hohen Hecke, kein Gehweg: Dort warten rund 25 Schüler täglich auf den Schulbus. Dieses Szenario von der Liekweger Straße ist einer von etlichen Gefahrenpunkten im Nienstädter Schulwegenetz. Diese wurden am Dienstagabend in einer Informationsveranstaltung in der Grundschule von Polizeihauptkommissar Adolf Deterding und engagierten Eltern vorgestellt. Seit Dienstag stehen auch Vorschläge zur Entschärfung der Gefahrenpunkte im Raum.

veröffentlicht am 22.02.2007 um 00:00 Uhr

An der größten Grundschule Schaumburgs ist in Sachen Verkehrssicherheit seit geraumer Zeit etliches in Bewegung gekommen. Sichtbarstes Zeichen sind die acht ehrenamtlichen Lotsinnen aus der Elternschaft, die jeden Morgen im Bereich Bahnhofstraße/B 65 für Sicherheit sorgen. Eine von ihnen ist Schulelternratsvorsitzende Stefanie Schubert-Gums. Nach ihren Worten sind Radfahrer und Autofahrer, die das Rot der Ampeln ignorieren, die Hauptärgernisse. Wenn möglich, notieren Schubert-Gums, Sabine Bode, Antje Ahnefeld, Frauke Kröschke, Dorit Schöning, Doreen Michel, Silke Scheffler und Susanne Picker auch die Kennzeichen dieser Verkehrssünder. Der Verkehrssicherheitsberater von der Polizeiinspektion und mehrere Eltern haben sich in den vergangenen Monaten an diversen Schwachstellen auf die Lauer gelegt, Schülerverhalten und Autofahrer genau beobachtet und sich Gedanken über die Entschärfung der bisweilen kritischen Situationen gemacht. Geplant ist ein gedruckter Schulwegeplan für jeden Schüler mit allen bekannten Juckepunkten und vor allem Tipps zum richtigen Verhalten. Das müssen laut Deterding vor allem die Eltern mit ihren Kindern trainieren - und das nicht nur einmal. Die Arbeitsgruppe Schulwegsicherheit, zu der Deterding, Stefanie Schubert-Gums und der Lehrer Meinolf Berendes gehören, will aber nicht nur informieren. Die Entschärfungsvorschläge sollen auch in Anträgen an die zuständigen Stellen münden. Die Ausführungen des Abends wurden übrigens aufmerksam von etlichen Mitgliedern des Gemeinderates Nienstädt verfolgt. Enttäuscht zeigte sich Deterding von der relativ geringen Besucherresonanz der Eltern.



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