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Mareike Burose vermittelt zwischen Stadtverwaltung und Vereinen / Neun Projekte „Hameln in Bewegung“

Runder Tisch der Sportvereine

Hameln. Der Runde Tisch Hamelner Turn- und Sportvereine, 2004 gegründet, konnte in seiner ersten Sitzung des Jahres Gäste zu verschiedenen Themen begrüßen. Stadträtin Gaby Willamowius informierte über die neue Personalsituation in der Abteilung Kindertagesstätten, Schulen und Sport. Dort war nach 28 Jahren eine Umbesetzung vorgenommen worden. Der Runde Tisch hatte dazu auch eine Stellungnahme an die Oberbürgermeisterin geschickt. Diese Sachbearbeiterstelle, die zwischen Stadtverwaltung und Sportvereinen als Vermittlung fungiert, ist seit November 2013 mit Mareike Burose besetzt. Sie stellte sich den über 30 Anwesenden vor. Sie ist seit 1997 als Verwaltungsfachangestellte in der Stadtverwaltung tätig und arbeitet sich nun – auch mithilfe des Vorgängers Michael Zehbe – in das neue Arbeitsgebiet ein. Natürlich sind in den ersten vier Monaten bereits viele Kontakte zu Sportvereinsvertretungen entstanden; diese sollen weiterentwickelt und intensiviert werden. Eine erste große Aufgabe besteht in der Vorbereitung der Sportler-Ehrung am 7. März. Der Sporthallen-Belegungsplan wird demnächst mit einem EDV-Programm erstellt, sodass eine schnellere Bearbeitung möglich sein wird. Den Sporthallen-Schließdiensten, die nicht mehr von den Hausmeistern wahrgenommen werden, gehört auch ihr besonderes Augenmerk. Der Kontakt wird demnächst mit den Verantwortlichen im Eugen-Reintjes-Haus („Familie im Zentrum“) hergestellt, um die FerienCard-Veranstaltungen in Einklang mit der Sporthallennutzung durch Sportvereine zu bringen bzw. zu gewährleisten.

veröffentlicht am 06.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 13:21 Uhr

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Mareike Burose wünscht sich viel Kommunikation mit den Sportvereinen, um deren Bedarf und deren Wünsche berücksichtigen zu können. Ebenso ist sie offen für Anfragen und Vorschläge.

Gaby Willamowius nahm die Gelegenheit wahr, das Anliegen des Runden Tisches „Hameln in Bewegung“ vorzustellen, der seit Frühjahr 2011 zusammenkommt. Die Organisatoren bemühen sich um eine Vernetzung verschiedener Einrichtungen, die sich um Kinder und Jugendliche kümmern (Kindertagesstätten, Schulen, freie Verbände, Sportvereine, Krankenkassen). Gemeinsame Projekte werden von der Eugen-Reintjes-Stiftung gefördert – 2012 waren es drei, 2013 bereits sieben, für 2014 sind neun Projekte in Planung oder Vorbereitung. Die Stadträtin weiß, dass die Verantwortlichen in den Sportvereinen reichlich ausgelastet sind, erhofft sich von der Zusammenarbeit bei „Hameln in Bewegung“ aber auch eine Intensivierung und Erweiterung der Angebote, die wiederum Rückwirkung auf die Sportvereine haben dürften.

Auf Nachfrage berichtete die Stadträtin von der verwaltungsinternen Projektgruppe „Ganztagsbildung“, die ein Konzept für den Bereich der Grundschulen erarbeite. Deswegen könne eine Einbindung des Sports bzw. der Sportvereine im derzeitigen Stadium noch nicht geschehen, werde aber kommen. Udo Wolten wies auf die Einladung des Kreissportbundes (Koordinierungsstelle „Ganztagsschule und Sportverein“) am 2. April hin, an dem die Anfragen von Ganztagsschulen vorgestellt werden sollen. Von 22 Unterrichtsstunden ist die Rede, für die Übungsleiter und Übungsleiterinnen gesucht werden.

Sportvereine können auch Sport- und Gesundheitskurse anbieten, die für Stadtbedienstete bestimmt sind. Von der HMT kommt das Angebot, beim Altstadtfest (Pflasterfest) mitzuwirken oder einen Stand zu übernehmen.

Der Kreissportbund plant in Zusammenarbeit mit dem Runden Tisch Hamelner Turn- und Sportvereine sowie mit dem Turnkreis eine Fortsetzung des Themas „Ehrenamt“. Vorgesehen ist zunächst eine Befragung der Vereinsvorstände, um dann gezielt ein Werkstattgespräch vorzubereiten. Es soll darum gehen, Vereinsvorstände für die Suche, Qualifizierung und Begleitung von Ehrenamtlichen fit(ter) zu machen.

Die Samstagsreihe „Sport für jedermann“ soll fortgesetzt werden, zurzeit werden geeignete Hallen und Termine gesucht. In Kürze sind die organisatorischen Belange zu klären und zu verabreden.

Zum Abschluss der Abendsitzung unterrichtete Martin Stamm (cybox) die Delegierten der Sportvereine über die Informationsplattform „regi-on“, eine interessante und kostenfreie Möglichkeit, aus dem Vereinsleben zu berichten. Sie ist frei von Werbung, kann in völliger Eigenregie aufgebaut und gestaltet werden. Mehrere Einrichtungen, Verbände, Kirchengemeinden und Sportvereine machen bereits davon Gebrauch.

Sobald das Thema „Ehrenamt“ vom Kreissportbund weiter entwickelt ist, wird sich der Runde Tisch Hamelner Turn- und Sportvereine auch wieder treffen.

V. li.: Rüdiger Krückeberg, Udo Wolten, Mareike Burose, Gaby Willamowius und Peter Krawczyk



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