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BSM-Chef Lorenzen zieht beim Neujahrsempfang Bilanz / Neuer Pächter fürs "Alte Forsthaus" weckt große Hoffnungen

Rund 240 000 Gäste lassen zehn Millionen in Bückeburg

Bückeburg. "Bückeburg - oft kopiert, aber nie erreicht": Das, erklärte Sønke Lorenzen, Chef des Bückeburger Stadtmarketings (BSM) beim nunmehr zweiten Neujahrsempfang in den Kundenräumen der Sparkasse Schaumburg, habe auch 2006 gegolten.

veröffentlicht am 15.01.2007 um 00:00 Uhr

BSM-Chef Sønke Lorenzen

Autor:

Thomas Wünsche

"Im Jahre 2001", so Lorenzen nach der Begrüßung durch Sparkassendirektor Rolf Watermann rückblickend, "haben wir in Bückeburg 160 000 Tages- und 38 000Übernachtungsgäste verzeichnet". Erstere hätten im Schnitt 20, Letztere 100 Euro in der Stadt gelassen. "Unterm Strich waren das 7,5 Mio. Euro", bilanzierte der BSM-Chef. 2006, nur fünf Jahre später, habe Bückeburg bereits mehr als 200 000 Tagesgäste verbuchen können - "und da sind die 70 000, die zum ,Tag der Heeresflieger' kamen, noch nicht mal mit drin." Parallel dazu habe sich die Zahl derÜbernachtungsgäste um 2000 auf 40 000 erhöht. Tagesgäste brächten der Stadt heute jeweils 25, Übernachtungsgäste 120 Euro. Ihre Kaufkraft insgesamt: über zehn Mio. Euro. Indes: Wären mehr Hotelkapazitäten vorhanden, hätten die Gästezahlen laut Lorenzen noch höher ausfallen können; allein 6000 Übernachtungen seien Bückeburg durch den Wegfall des "Alten Forsthauses" entgangen. Fazit des BSM-Chefs: "Wir brauchen mehr Hotelzimmer. Bedarf ist genug vorhanden." Vor diesem Hintergrund sei es ein Glücksfall, dass Bückeburgs Renommieradresse am Harrl zum 2. Februar unter neuer Leitung wieder eröffnet werde (wir berichteten). Dass mit einem neuen Pächter für das "Brauhaus" an der Braustraße auch dort die Zukunft gesichert sei (wir berichteten gleichfalls), sei ein weiterer Lichtblick. Für 2007 habe es sich BSM zum Ziel gesetzt, weitere markante Objekte im Stadtbild zu illuminieren; mit Rathaus, Stadthaus und Hofapotheke sei bereits ein vielversprechender Anfang gemacht. Reiner Brombach als Zweitredner hielt sich an einen Ausspruch von Landesbischof Jürgen Johannesdotter: "Grußworte sind die moderne Art der Christenverfolgung" - und fasste sich kurz. "Vor Bückeburg liegen 2007 große Aufgaben. Näheres werden Sie peu a peu aus der Tageszeitung erfahren. Ihnen allen wünsche ich Gesundheit und viel Erfolg!" Anschließend blies Lorenzen zur heißen Schlacht am kalten Büfett: Kreiert vom Jetenburger Hof, lockten an den Tischen Creprouladen, Entenbrustfilets, Wildterrinen und andere Köstlichkeiten ... Übrigens: Unter den zahlreichen BSM-Gästen waren auch Fürst Alexander, Fürstin Benita, Dirigent Christoph Mueller und Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier.

Heiße Schlacht am kalten Büfett: Der Jetenburger Hof hat angeric
  • Heiße Schlacht am kalten Büfett: Der Jetenburger Hof hat angerichtet. Fotos: tol

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